Falls Sie Probleme mit der Darstellung haben sollten, klicken Sie bitte hier.
 
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Per Mail versenden
 
politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
15. Januar 2026
 
 
 
 
Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!
 
Psalm 133,1
 
Liebe Freunde und Geschwister, 
 
mit der nun beginnenden parlamentarischen Sommerpause neigt sich ein ereignisreiches politisches Jahr dem Ende zu. Politiker, Interessenvertreter, Mitarbeiter in den diversen politischen Büros versuchen, so viel wie möglich vor der Sommerpause noch zu erledigen, bevor es in den wohlverdienten Urlaub geht. Auch wir blicken zurück auf Monate voller Segen. Wir haben neue Beziehungen aufgebaut, bestehende gepflegt, uns zu wichtigen Themen zu Wort gemeldet, Informationen an den richtigen Stellen platziert, Gemeinschaft genossen, Veranstaltungen organisiert und besucht und vieles mehr. 
 
In all dem erleben wir konstant, dass Gott unser Land immer noch liebt und seinen Segen nicht zurückhält. Ja, es gibt schwierige Entwicklungen und herausfordernde Themen. Doch als Christen wurde uns niemals versprochen, dass wir ein einfaches Leben führen würden. Jesus hat uns vielmehr zugesagt, dass er sich in allen Herausforderungen als treu erweisen wird. Egal, wie die Umstände aussehen, die Wahrheit ist in der Bibel zu finden, die da lautet: Gott ist gut! Deshalb gebührt ihm alle Ehre. Und unser Dank bahnt einen Weg, seine Herrlichkeit in unseren Stürmen zu erfahren. 
 
Eine der größten Segnungen unseres himmlischen Vaters ist die riesige internationale Familie, zu der Er uns hinzugefügt hat. Jedes Jahr kommt ein Teil dieser bunten Familie auf der Internationalen Berliner Begegnung (IBB-Gebetsfrühstück) in Berlin zusammen. Es ist ein Fest mitzubekommen, was Gott an den unterschiedlichen Orten der Welt in Politik und Gesellschaft bewegt. Und diese Brüder und Schwestern im Herrn in einträchtig betend in unserer Hauptstadt zu haben, setzt weiteren Segen für unser Land frei. Denn was uns verbindet, sind nicht einfach gemeinsame Interessen. Uns verbindet das Vertrauen auf den Herrn, der über das Universum regiert und dessen Ratschluss nichts und niemand etwas entgegensetzen kann. 
 
So gehen wir zuversichtlich in die Sommerpause, um neue Kräfte für die anstehenden Aufgaben zu sammeln. Doch derjenige, der über uns wacht, schläft noch schlummert nicht. 
 
Shalom, der Friede des Herrn sei mit euch allen! 
 
Es grüßen euch 
 
Frank Heinrich mit Dorothea Kirschner, Norina Welteke und Tobias Hofsommer 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zeichen der Zeit
Gesellschaftspolitische Tagung
 
 
Der Flyer für unsere gesellschaftspolitische Tagung "Zeichen der Zeit" vom 12.-14. September 2024, die wir ja bereits in diesem Newsletter angekündigt hatten, ist nun so weit. Wir freuen uns schon jetzt über die vielseitigen wertvollen Vorträge, beispielsweise von der ehemaligen thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, und die Möglichkeiten zu Diskussion und Austausch, die sich uns – und allen, die interessiert sind – bieten werden. Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich.
 
 

 
 
 
 
Schwangerschaftskonfliktgesetz
 
Am vergangenen Freitagnachmittag wurde im Bundestag als drittletzter Punkt der Tagesordnung das Gesetz zum “Schutz von Schwangeren vor Belästigungen an Beratungsstellen” beschlossen. Dazu wurde extra eine namentliche Abstimmung einberufen, um sicherzustellen, dass sich niemand, der für die Ampelmehrheit benötigt wurde, verfrüht in den Wahlkreis verabschiedet. So war das Ergebnis erwartbar.
  
Wir sind nach wie vor überzeugt, dass dieses Gesetz – selbst wenn man in Abtreibungsthemen anderer Meinung ist als wir – völlig unnötig ist, denn Belästigung und Beleidigung sind in unserem Land grundsätzlich verboten. Gut formuliert hat diese Kritik Reinhard Müller in der FAZ. Für uns bleibt der fade Nachgeschmack, dass hier möglicherweise im Hinblick auf eine beabsichtigte Legalisierung der Abtreibung schon einmal in der öffentlichen Meinung vorgebaut wird: Menschen, die sich für die Rechte ungeborener Kinder einsetzen, könnten nun als “Belästiger” wahrgenommen werden – Frauen, die abtreiben möchten, als “schützenswert”. Ministerin Paus’ Aussage, dass die Meinungsfreiheit Grenzen habe, “auch im Sinne des Schutzes des werdenden Lebens, der durch die ergebnisoffenen Schwangerschaftskonfliktberatung gewährleistet wird” wird in vielen Artikeln zitiert –  jedoch spricht § 219 Absatz 1 nicht von ergebnisoffener Beratung, sondern davon, dass die Beratung zur Fortführung der Schwangerschaft ermutigen und Perspektiven für das Leben mit dem Kind eröffnen soll. Das halten wir nicht für “ergebnisoffen”, wird aber nun vielfach so aus Paus’ Mund zitiert und hingenommen. 
 
 
 
 
 
 
Empfang des israelischen Botschafters
 
“Mit einem weinenden und einem lachenden Auge”, so der erste Gedanke des Botschafters des Staates Israel bei diesem Empfang. 76 Jahre Unabhängigkeit ist ein Grund zu feiern. Aber seit dem 7. Oktober ist das mit dem Feiern so eine Sache...  

Es war sehr angenehm sich mit vielen Leuten auszutauschen, die Solidarität zu fühlen und von den Erlebnissen der überlebenden Zeugen, die am 7. Oktober Mitangegriffene waren zu hören und das einzuordnen. Je länger, je mehr stehen wir an der Seite Israels. Dazu hat auch dieser Abend noch einmal mehr beigetragen. 
 
 

 
 
 
 
Johannisempfang und IBB
 
Kurz möchten wir von zwei Veranstaltungen der letzten Wochen berichten: dem Johannisempfang und der Internationalen Begegnung Berlin (IBB). Der Johannisemfang ist der jährliche große Empfang der EKD im politischen Berlin. Dieses Jahr fand er im Französischen Dom am Gendarmenmarkt statt und war, wie jedes Jahr gut besucht. Für uns sind solche Abende wertvoll, um mit verschiedenen Verantwortungsträgern aus Politik und christlichen Organisationen und Kirchen ins Gespräch zu kommen.  
 
Ein besonderer Rahmen für Gespräche und vor allem Gebet war die diesjährige IBB vom 27.06 - 29.06. Nach dem US-Amerikanischen Vorbild dem “National Prayer Breakfast” kamen Abgeordnete, Botschafter und Verantwortungsträger aller Art – und über alle Fraktionsgrenzen hinweg – zusammen. Herzstück war das traditionelle Gebetsfrühstück mit ca. 200 Personen. Es gab Beiträge von u.a. Bernd Rützel (MdB), Thomas Rachel (MdB), Ahmet Shala (Kosovo) und S.E. Igor César (Republik Ruanda). Wir haben die Zeit sehr genossen und danken der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung für die Organisation!  (Bei diesem Anlass ist übrigens auch das "Deutschlandbild" am Anfang des Newsletters entstanden.)
 
 

 
 
 
 
Sommerpläne
 
Vor uns liegt nun also die parlamentarische Sommerpause. Wir sind dankbar, dass darin der aktive Politikbetrieb abnimmt – so können wir uns der Handreichung zum neuen Selbstbestimmungsgesetz widmen. Außerdem steht natürlich die Allianzkonferenz in Bad Blankenburg an, vom 24.-28. Juli 2024. Frank Heinrich, Dorothea Kirschner und Tobias Hofsommer werden dabei sein. Wer uns also mal persönlich und außerhalb des politischen Kontexts kennenlernen möchte, hat dort die Gelegenheit. 

Wir wünschen allen einen schönen Sommer – und hoffentlich schöne Zeiten des Entspannens und Wiederauftankens.
 
 
 
 
 
 
P.S.: Einladung zur EAD-eigenen Schreibwerkstatt zum Thema "Frieden"
Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander
 
+++ Anmeldung nur noch bis zum 15. August offen +++ 
 
Frieden – ein gefühlt hohles Wort, wenn wir um uns blicken. Wo ist der Frieden in dieser Welt? Konflikte brechen auf, dauern an, fordern unzählige Menschenleben. Wo ist Frieden in diesem Land? Politiker streiten unablässig, werden von den Medien bloßgestellt, Unmut wartet an jeder Straßenecke. Wo ist Frieden in meinem Leben? Nachrichten stürmen auf mich ein, meine Worte werden als verletzend wahrgenommen, meine Identität wird infrage gestellt. Wie sollen wir mit all dem umgehen, was unseren äußeren und inneren Frieden ins Wanken bringt? 
 
Mit der kreativen Schreibwerkstatt „Frieden – Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander“ bieten wir in Zusammenarbeit mit der Schreibpädagogin Amelie Rick die Möglichkeit, sich schreibend und ganz individuell mit dem Frieden auseinanderzusetzen und miteinander und mit Gott ins Gespräch zu gehen. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach verschiedenen Aspekten des Friedens aus wissenschaftlicher und biblischer Sicht. Durch angeleitete Schreibübungen stellen wir uns die Frage, was Frieden für uns bedeutet und welchen Beitrag wir ganz persönlich leisten können. Dadurch wachsen wir in Einsicht, der Fähigkeit Gedanken zu ordnen und Sprachfähigkeit. Eingeladen sind all diejenigen, deren Herzen sich nach Frieden sehnen und die sich gerne auf das Abenteuer einlassen wollen, sich schriftlich mit sich Selbst und der eigenen Umwelt auseinanderzusetzen. Am Ende der Schreibwerkstatt laden wir zu einem Präsenzabend in Berlin ein, um gemeinsam den entstandenen Schätzen zu lauschen und einen feierlich-friedlichen Abschluss des Kurses zu finden. 
 
Hier findet ihr weitere Informationen und die Anmeldung. Wir freuen uns auf euch! 
 
(Mit einem Klick auf das Bild rechts öffnet sich der Flyer.)
 
 

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F

Jetzt online spenden

Zur Website des Arbeitskreis Politik

Um diese Adresse vom Bezug dieses Newsletters abzumelden, klicken Sie bitte hier .