|
|
|
„Wir müssen auch Berlin sehen.“
nach Apg 19,21 Auf dem Höhepunkt seines Missionsdienstes in Kleinasien und Südosteuropa trug Paulus eine innere Gewissheit in sich: Die Gute Botschaft muss noch nach Rom. „Ich muss auch Rom sehen“, schreibt er in Apg 19, 21. Und später bekennt er den Christen in Rom seine Sehnsucht, auch ihnen das Evangelium zu bringen (Röm 1,15).
Woher kam diese Klarheit? Niemand hatte ihm diesen strategischen Plan nahegelegt. Es war mehr als Vision, mehr als Ehrgeiz. Es war Berufung. Schon ganz am Anfang, als Paulus noch Saulus hieß, spricht der Herr zu Hananias: „Dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen vor Heiden und vor Könige und vor die Kinder Israels.“ (Apg 9,15). Eine dreifache Sendung: zu den Völkern, zu ihren Verantwortungsträgern, und zum Volk Gottes selbst.
Noch bevor Paulus seinen ersten Schritt als Apostel tat, war sein Weg von Gott umgriffen. Die Hauptstadt des Römischen Reiches war kein Zufall, sondern Teil seines göttlichen Auftrags. Durch Widerstände und Umwege führte Gott ihn genau dorthin.
Diese Bewegung prägt auch unseren Dienst im Berliner Büro der Evangelischen Allianz in Deutschland. Das Evangelium gilt allen: den Menschen unseres Landes, den Verantwortungsträgern in Politik und Gesellschaft und dem Volk Gottes selbst, das gestärkt und ermutigt werden soll.
Die Gute Botschaft sucht Öffentlichkeit, ohne sich anzubiedern, und sie stärkt Kirchen und Gemeinden, damit Gott mitten in unserer Gesellschaft geehrt wird.
Es grüßt Sie herzlich
Dr. Johann Matthies
Politischer Beauftragter am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Christliche Ethik in der Politik
Gesprächsrunde am Rande des CDU-Parteitages
Am Rande des CDU-Parteitages letzte Woche fand eine Gesprächsrunde zur Rolle der Christlichen Ethik in der Politik statt.
Allein die Tatsache, dass dieses Thema so viele Entscheidungsträger bewegt, ist ein Hoffnungszeichen. Politik spricht oft über Macht, Mehrheiten und Machbarkeit. Doch hier ging es um Gewissen, Verantwortung und Maßstäbe, die tiefer reichen als Parteiprogramme.
Christliche Ethik erinnert daran, dass Macht geliehene Macht ist.
Dass die Würde des Menschen unantastbar bleibt – auch im politischen Ringen.
Dass Wahrheit nicht beliebig wird, nur weil sie unbequem ist.
Dass echte Veränderung nicht aus Kalkül erwächst, sondern aus einer inneren Bindung an Jesus Christus.
Ich nehme viele Gedanken mit nach Berlin. Der Austausch hat gezeigt: Das Gespräch über Glauben und Verantwortung gehört nicht an den Rand unserer Gesellschaft – sondern in ihre Mitte.
© JM, mit Ralph Brinkhaus, MdB
|
|
© David Müller, JM mit DM und Christoph Waffenschmidt
|
|
|
|
Get in Touch - Der Israel-Tag in Berlin und Brandenburg
Mit Dr. Barbara Slowik Meisel, der Polizeipräsidentin des Landes Berlin
Beim diesjährigen Israel Tag in Berlin und Brandenburg war ich zum ersten Mal dabei. Unter dem Leitwort „Get in Touch“ kamen Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kirchen zusammen, unter ihnen Dr. Barbara Slowik Meisel, die Polizeipräsidentin des Landes Berlin.
Der Gottesdienst war geprägt von Dankbarkeit und frohem Lobgesang, zugleich aber auch von nachdenklichen Beiträgen über das jüdische Leben in Deutschland heute. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 ist der Schutz vor teils aggressiven antisemitischen Erscheinungen zu einer drängenden Aufgabe geworden.
In vielen Gesprächen ging es um die Suche nach Ausgleich und um die Wahrung der Würde und Sicherheit aller Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Land sowie um die Menschen in Israel und in Gaza.
Mich bewegte das gemeinsame Gebet für unser Land und für die Polizei, die täglich Verantwortung trägt, Freiheit und Sicherheit zu schützen.
© JM, Dr. Barbara Slowik Meisel (Polizeipräsidentin des Landes Berlin)
|
|
© JM, gemeinsames Gebet beim Israeltag
|
|
|
|
Vorstellung von Lea Artemov, unserer neuen Mitarbeiterin im Berliner Büro
Seit Mitte Februar verstärkt Lea Artemov unser Berliner Büro. Sie hat Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Rechtsetzung und Rechtsetzungspolitik studiert und bringt praktische Erfahrung im Bereich digitaler Medien mit. Zudem engagierte sie sich bei Gebet für Berlin und in Gemeindegründungen in unserer Hauptstadt. Ich freue mich sehr über ihre Mitarbeit und bin überzeugt, dass ihre Fachkenntnisse, ihre Netzwerkarbeit und ihre verlässliche Art unserer Arbeit in Berlin sehr gut tun werden.
Gleichzeitig danke ich Dorothea Kirschner und Norina Welteke herzlich. Ihre Teamarbeit und Unterstützung seit meinem Dienstantritt waren für mich von großem Wert. Für ihren weiteren Weg wünsche ich beiden, dass Gottes Güte und Barmherzigkeit (Ps. 23) sie bei jedem der anstehenden Schritte und Entscheidungen begleiten mögen!
© EAD, Lea Artemov
|
|
© JM, beim Personalwechsel
|
|
|
|
Bericht über das Nationale Gebetsfrühstück in Washington D.C.
Anfang Februar hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit einer Gruppe deutscher Politiker und Kirchenvertretern nach Washington, D.C. zu reisen. Anlass war das 74. National Prayer Breakfast, das seit vielen Jahren Menschen aus Politik, Diplomatie und Kirche aus aller Welt zusammenführt. Solche Begegnungen eröffnen einen Blick auf das geistliche Leben eines Landes, der über die bekannten politischen Schlagzeilen hinausgeht. Sie zeigen, welche Rolle Gebet und persönlicher Austausch auch im politischen Umfeld spielen können – oft leiser, als es von außen wahrgenommen wird, aber dennoch mit Wirkung.
Im Anschluss an die Reise habe ich einige Beobachtungen und Eindrücke in einem Kommentar zusammengefasst. Er wurde zuerst bei IDEA veröffentlicht und ist hier vollständig nachzulesen.
© JM
|
|
© JM, mit Kirsten Kappert-Gonther, MdB und Thomas Rachel, MdB und Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit
|
|
|
|
Der 4. Jahrestag des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine
|
Am 24. Februar jährte sich der heimtückische Überfall Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal. Dieser Tag erinnert an einen andauernden Krieg, der Leben zerstört, Familien auseinanderreißt und Europa politisch wie moralisch herausfordert. In unserem Berliner Büro steht ein abgebranntes Kinderfahrrad aus Bucha. Es ist ein schlichtes Objekt, und gerade deshalb spricht es eine deutliche Sprache. Es erinnert uns täglich daran, welche Verantwortung wir tragen, der Ukraine in diesem Krieg beizustehen – politisch, menschlich und im Gebet.
Anlässlich dieses traurigen Jahrestages habe ich die Geschichte dieses Fahrrads in unseren sozialen Netzwerken veröffentlicht, das Video ist bisher auf Facebook und Instagram über viertausend Mal abgerufen worden.
|
|
|
JM, in Bucha
|
|
|
|
Besuchsgruppen im Berliner Büro und Vorträge
Diese Woche war eine Gruppe von netzwerk-m und AEM zu Besuch im Berliner Büro. Außerdem war ich zu Gast in der hessischen Landesvertretung und habe ein Gespräch mit einer Gruppe der FTH Gießen geführt. Mehr dazu im nächsten Update aus Berlin.
© FTH, Vortrag in der Hessischen Landesvertretung
|
|
© Christian Kull, Besuch von netzwerk-m e.V.
|
|
|
|
Anstehende Termine
Der Frühjahrsempfang von Tearfund steht bevor. Durch die personelle Verbundenheit meiner Vorgänger im Amt des politischen Beauftragten war es über die letzten Jahre gute Tradition, diesen Empfang gemeinsam mit der EAD zu gestalten.
Ab diesem Jahr konzentrieren wir uns mit unserem Berliner EAD Büro auf unseren EAD-Adventsempfang. Unsere Freunde Uwe Heimowski und sein Team verantworten den Frühjahrsempfang nun eigenständig und laden uns alle wieder herzlich dazu ein. Gerne empfehlen wir diese Veranstaltung auch unserem Netzwerk weiter.
Außerdem findet im April wieder das Spring Festival statt, auch dazu möchten wir gerne eine Einladung weiterleiten.
|
|
|
Warum wir zuerst für Menschen in Leitung und Verantwortung beten sollten
Anlässlich der Allianzgebetswoche zu Beginn des Jahres wurde in einem Sondernewsletter der Evangelischen Allianz ein geistlicher Impuls von mir zum Gebet für Menschen in Leitung und Verantwortung veröffentlicht. Dieses Thema begleitet mich seit Langem, weil sich darin sowohl die Herausforderung unserer Zeit als auch eine wesentliche Aufgabe der Kirche widerspiegelt. Führungskräfte tragen sichtbare und unsichtbare Lasten, und das Gebet bietet einen Raum, in dem diese Lasten vor Gott abgelegt und getragen werden dürfen. Der vollständige Text ist online ( https://www.ead.de/newsletter-ead/allianzgebetswoche-2026-ist-gestartet/) hier abrufbar.
|
|
|
Ihre Spende macht den Unterschied!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im Jahr 2025.
Ihre Spende trägt auch 2026 entscheidend dazu bei, die politische Arbeit der Evangelischen Allianz in Berlin auch im kommenden Jahr fortzuführen und weiterzuentwickeln.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.
Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F
Jetzt online spenden
Zur Website des Arbeitskreis Politik
Um diese Adresse vom Bezug dieses Newsletters abzumelden,
klicken Sie bitte hier
.
|
|
|
|
|