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Newsletter des Politikbeauftragten
 
01. November 2017
 
 
 
 
„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“ - Römer 12:12
 
Liebe Freunde,

wann immer mir Christen begegnen, die Unterdrückung und Verfolgung erleben, geben diese Brüder und Schwestern mir zwei Dinge mit: „Vergesst uns nicht“ und „betet für uns“.

Ich bin dankbar, dass ich in den vergangenen Tagen mitwirken durfte, die Situation dieser Geschwister ins Gedächtnis zu rufen: Mit einem Gottesdienstentwurf für das idea Spektrum Spezial „Christenverfolgung 2017“, einer Andacht beim Gebetstag der Evangelischen Allianz Berlin, einer Predigt im Gottesdienst in Wuppertal und mit den Jahrbüchern „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“. Den Doppelband stellten wir mit einer Pressekonferenz im Berliner Büro der DEA gemeinsam mit Martin Lessenthin (Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte - IGFM) und einigen Bundestagsabgeordneten vor.

Das PRO Magazin fasste meinen Beitrag treffend zusammen: Uwe Heimowski sagte: „Religionsfreiheit darf nicht nur für Christen gelten." Sie dürfe aber auch kein Deckmäntelchen sein für Entwicklungen wie etwa der muslimischen Dachorganisation Ditib. Diese steht wegen ihrer Nähe zum türkischen Staat seit Monaten in der Kritik. Unter anderem soll sie türkische Spitzel in Deutschland installiert haben. Heimowski verteidigte den Einsatz der Evangelischen Allianz für Christen. Als erstes sehe sich die Organisation den eigenen Glaubensgeschwistern verpflichtet. Heimowski wandte sich außerdem gegen einen Generalverdacht gegenüber konvertierten Flüchtlingen. Mitnichten dürfe angenommen werden, Flüchtlinge bekehrten sich nur, damit sie Asyl in Deutschland erhielten. Die Öffentlichkeit bat er, in den Blick zu nehmen, dass Konvertiten, die in bestimmte Staaten abgeschoben würden, vom Tode bedroht seien.

Jeder Abgeordnete des Deutschen Bundestages erhielt ein Exemplar des Buches. Ich bin froh, dass Kersten Rieder und ich dabei fleißig von Grace Neubauer unterstützt wurden, die zurzeit ein Praktikum bei uns macht. 709 Bücher sind ein ganz schöner Berg. 

Herzliche Grüße aus Berlin

 
 
 
 
 
Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
 
 
Walk for Freedom
 
 
Ein zweites großes Thema der vergangenen Wochen war der Einsatz gegen Menschenhandel. Kersten Rieder und Grace Neubauer nahmen in Berlin und ich selber in Stuttgart beim „Walk for Freedom teil, einem weltweiten Schweigemarsch für die Opfer von  Zwangsprostitution. In Berlin veranstaltete  das European Freedom Network vom 16.-19.10. eine Konferenz zum Thema.

Grace Neubauer schildert einige Eindrücke: „Ein Thema auf der Konferenz war die Frage, wie wir mit Betroffenen umgehen. Lassen wir sie ihre Geschichten auf eine respektvolle und einfühlsame Art und Weise erzählen? Akzeptieren wir aber auch, wenn sie überhaupt nicht darüber sprechen möchten? Eine ehemalige Zwangsprostituierte wusste leider zu berichten, dass sie sich manchmal von der unsensiblen Neugier von Christen neu missbraucht fühlt. Im weiteren Verlauf lernten wir etwas über kulturelle Unterschiede. Je nach Land und kulturellem Hintergrund kann ein anderes Wertverständnis eine Rolle spielen, wie und warum Menschen in Ausbeutung kommen. Dementsprechend muss abgewogen werden, welche Möglichkeiten der Hilfsangebote in den jeweiligen Ländern langfristig Erfolg versprechen.“

 
 
 
 
Sondierungsgespräche zu den Koalitionsverhandlungen
 
Weiterhin gespannt blicken wir auf die Sondierungsgespräche und künftige Koalitionsverhandlungen. Für das EiNS Magazin wurde ich um eine Einschätzung gebeten: „Ich denke, es wird eine Jamaika Koalition werden. Dabei wird es Kompromisse geben müssen. Aber hoffentlich kein Wischiwaschi. Wir brauchen Antworten auf dringende Fragen: Wie kann die Flüchtlingskrise nach innen und außen gelöst werden? Wie können Integration beschleunigt und Fluchtursachen wirksam bekämpft werden? Wie sollen die Lücken bei der Bildung, bei der Rente, beim Wohnungsbau, beim Fachkräftebedarf, bei der inneren Sicherheit, bei der Abwanderung in vielen Gebieten (nicht nur im Osten Deutschlands), bei der Unterfinanzierung klammer Kommunen geschlossen werden? Wie kann Religionsfreiheit gewährleistet, aber dem (vor allem islamistischen) Extremismus vorgebeugt werden? Wie bekommen wir Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz unter einen Hut? Wie halten wir unsere Marktwirtschaft sozial und den Sozialstaat am (Welt-)Markt im Wettbewerb? Was kann Deutschland beitragen zur Stabilität in Europa, zur Lösung von Konflikten in der Welt? Zu Gerechtigkeit und Frieden? Wie schützen wir die Würde von Menschen? Von Ungeborenen, die entweder nicht ins Schema (Behinderung) oder in den Lebensentwurf ihrer Eltern passen?“ Das sind zugleich einige sehr konkrete Gebetsanliegen.

Um die Positionen der Evangelischen Allianz zu diesen Fragen vorzustellen, haben wir alle Bundestagsabgeordneten zu  einem Parlamentarischen Abend am 13. Dezember eingeladen, bei dem auch unser Vorsitzender Ekkehart Vetter und Generalsekretär Hartmut Steeb mitwirken werden. Bitte betet mit, dass die Veranstaltung rege angenommen wird und es zu guten, offenen Gesprächen kommt.

 
 
 
 
 
 
Herzlichen Dank für Ihre Spende
 
Noch ein Anliegen in eigener Sache: Unsere Arbeit in Berlin wird ja ausschließlich von Spendern getragen. Viele unterstützen uns regelmäßig, etwa durch einen Dauerauftrag. Herzlichen Dank an alle, die damit möglich machen, dass unsere christliche Stimme in der Politik Gehör finden kann. Aber ich möchte nicht verschweigen, dass die Einnahmen den Bedarf (Personalkosten, Büromiete und Sachkosten) noch nicht decken. Darum erlaube ich mir die Bitte, sich an den Kosten zu beteiligen. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf unser Sonderkonto für die politische Arbeit. Selbstverständlich stellen wir gerne Zuwendungsbestätigungen aus.


Zum Schluss noch einmal zu den verfolgten Christen – und zum Bibelvers am Anfang. Gerade von diesen Geschwistern können wir lernen, was es heißt, „fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet“ zu sein. In diesem Sinne wünsche Ihnen schon heute eine gesegnete Adventszeit.

 
 

 
 
 
 
 
 
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