Falls Sie Probleme mit der Darstellung haben sollten, klicken Sie bitte hier.
 
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Per Mail versenden
 
politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
20. Juli 2026
 
 
 
 
Suche den Frieden und jage ihm nach (Psalm 34:15b)
 
Liebe Freunde,
mit einigen Gedanken zur Jahreslosung grüßen wir herzlich aus Berlin. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg, biblischer Frieden, Shalom, ist die Anwesenheit Gottes. Das ist mein Wunsch für 2019, ganz persönlich im „kleinen“ Alltag und auch für die „große“ Politik: Frieden und Gerechtigkeit, die aus der Gegenwart Gottes entspringen. Und damit auch „mehr Respekt und weniger Politikverdrossenheit“, wie ich es im Interview mit dem ERF dieser Tage formulierte. Welche Bedeutung das Thema Frieden für die Deutsche Evangelische Allianz hat, zeigt der neu gegründete Arbeitskreis Frieden und Versöhnung

Herzliche Grüße, auch von Kersten Rieder, 
und Gottes reichen Segen wünscht

Uwe Heimowski
Zwei handschriftliche Unterschriften auf weißem Hintergrund, die sich in Stil und Form unterscheiden.
 
 
 
Eine Gruppe von sieben Personen sitzt auf einem Felsen in einer bergigen Landschaft. Im Hintergrund sind Hügel und ein Gewässer zu sehen, während der Himmel teilweise bewölkt ist. Alle Personen lächeln und scheinen die Aussicht zu genießen.
 
 
 
 
 
 
Wo Gott zuhause ist
 
Frieden ist  mehr als ein Wort.
Frieden heißt der Ort,
wo Gott zuhause ist.

Du suchst danach,
du jagst ihm nach?
Dann wirst du finden, wie Gott sagt.

Frieden ist mehr als ein Wort.
Frieden heißt der Ort,
wo Gott mit dir zuhause ist.

(Uwe Heimowski)
 
 
 
 
 
Aus Berlin
Eine Gruppe von etwa 30 Personen sitzt an einem großen, runden Tisch in einem Konferenzraum. Die Teilnehmer sind in zwei Reihen angeordnet und scheinen an einer Diskussion oder Besprechung teilzunehmen. Der Raum hat große Fenster und eine Holzverkleidung.
 
Zwei Männer sitzen in einem Raum auf Stühlen. Der Mann links hat graue Haare und trägt eine Brille, während der Mann rechts einen Anzug trägt. Beide scheinen sich zu unterhalten. Auf einem Tisch vor ihnen steht ein Glas mit Getränk.
Eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen steht in einer modernen, gläsernen Umgebung. Sie lächeln und schauen in die Kamera. Einige tragen Namensschilder. Im Vordergrund steht ein Mann im Anzug.
 
 
Im Bundestag läuft die zweite Sitzungswoche in diesem Jahr. Ein aktueller Höhepunkt war der Besuch von Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Thierse (SPD). Als Gast in unserer Reihe Berliner Gespräche, zu der wir Multiplikatoren aus Berlin und dem Bereich der Evangelischen Allianz in unser Büro einladen, erzählte er aus seiner politischen Biografie, von seinem Glauben und wir vertieften das Thema „Mutbürger“.
Besuch bekamen wir auch wieder. Eine Gruppe von Freiwilligen (FSJ und BfD) von der Offensive Junger Christen. Gemeinsam trafen wir die Abgeordneten Marie-Luise Dött und Frank Heinrich. 
 
 
 
 
Religionsfreiheit
 
Eines unserer Kernanliegen ist und bleibt der Einsatz für Religionsfreiheit und verfolgte Christen. Während ich diese Zeilen schreibe, erreichte uns diese gute Nachricht: Die pakistanische Christin Asia Bibi ist nun endgültig freigelassen worden, die Berufung gegen ihren Freispruch wurde abgelehnt. Das ist ein großer Erfolg für den Einsatz von Fürsprechern weltweit. 
Aber leider hat sich die Situation in vielen Ländern der Erde weiter verschlechtert, wie etwa der Weltverfolgungsindex von Open Doors zeigt, der im Januar veröffentlicht wurde. Aber zum Glück gibt es auch echte Erfolge, wie zum Beispiel in Bulgarien, wo durch internationale Proteste erreicht werden konnte, dass ein Gesetz zur Einschränkung der Religionsfreiheit deutlich abgeschwächt wurde.
Auch im vergangenen Jahr haben wir wieder gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und International Institute for Religious Freedom die Jahrbücher "Religionsfreiheit" und "Verfolgung und Diskriminierung von Christen" herausgegeben. Ende November hat wieder jeder Bundestagsabgeordnete den Doppelband bekommen.

 
 

 
 
 
 
 
Besuch in Bosnien
Zwei Männer stehen an einem Auto, während sie sich unterhalten. Der Mann links trägt eine schwarze Jacke und Brille, der Mann rechts hat eine braune Jacke und hält ein Stück Stoff in der Hand. Im Hintergrund sind weitere Personen und parkende Autos zu sehen.
 
Eine Gruppe von fünf Personen steht auf einer schneebedeckten Straße. Einige tragen warme Kleidung und scheinen miteinander zu sprechen, während ein Van im Hintergrund offen steht. Die Umgebung wirkt winterlich und urban.
Ein Mann mit Bart sitzt auf einem Stuhl und hält zwei handgestrickte, beige Wollhandschuhe in den Händen. Er trägt einen roten Pullover und lächelt, während er die Handschuhe betrachtet. Im Hintergrund ist ein Korb und ein Heizgerät zu sehen.
 
 
Relativ spontan hatte ich die Gelegenheit, Johannes Neudeck, den Gründer und Leiter von „Hilfe konkret“ für zwei Tage nach Bosnien und Kroatien zu begleiten. Dadurch konnte ich mir ein Bild von den Flüchtlingen auf der Balkanroute machen, die nun in Bosnien gestrandet sind. Über 2000 Menschen in einer kalten Lagerhalle untergebracht, viele unzureichend bekleidet, etliche barfuß - da waren die dicken Wollsocken, in Frauenkreisen gestrickt und von Croatian Baptist Aid an die Flüchtlinge verteilt, ein echter Segen. Hier ein aktueller Bericht für das Medienmagazin Pro.
 
 
 
 
 
Aus der Allianz
Ein Mann und ein Mädchen stehen lächelnd in einem Kino mit leeren Sitzreihen im Hintergrund. Der Mann trägt einen schwarzen Blazer und die Frau ein rosa Oberteil mit einem Herz. Im Hintergrund sind weitere Kinobesucher zu sehen.
 
Ein Mann in einem Anzug kniet neben einer Frau im Rollstuhl. Die Frau trägt ein pinkes Oberteil und einen grünen Rock. Beide lächeln und halten sich an den Händen. Im Hintergrund sind Pflanzen und Fenster sichtbar.
Eine große Gruppe von Menschen sitzt in einem Raum mit Holzwänden und Kronleuchtern. Die Zuschauer sind in Reihen angeordnet und scheinen auf eine Veranstaltung zu warten. Einige halten Notizen oder Programme in den Händen.
 
 
Der Januar war vor allem geprägt von der Allianzgebetswoche. Für mich ist das eine der spannendsten Wochen im Jahr. Während dieser Tage kann man die Vielfalt und Buntheit der Allianzwelt erleben. Zum Auftakt war ich im Colosseum, einem Berliner Kinosaal, pfingstlich  geprägt, sehr lebendig. Unter der Woche folgten Gebetsabende in Stadtallendorf bei einer Gruppe russlanddeutscher Lutheraner und im vollbesetzten Rathaus von Falkenstein im Vogtland, bei dem der Bürgermeister Gebetsanliegen für die Stadt vorbrachte. Freitag war dann in der Berliner Dreikönigskirche, wo sich die koreanische Gemeinde versammelt, ein bewegendes Konzert mit der „Vier-Finger-Pianistin“ Hee-Ah Lee. Einer koreanischen Musikerin, die mit jeweils zwei Fingern geboren wurde, und mit ihrem Lebensmut ein wunderbares Zeugnis ist für den „Wert“ von Menschen mit Behinderungen. Sonntag dann ging es vormittags nach Plauen: in der Kirche der Methodisten, mit Band und Chor und Bläsern,  nachmittags nach Dresden in eine lutherische Kirche, wo ein Streichorchester den Gottesdienst bereicherte. Und sie alle loben Gott, herrlich.
 
 
 
 
 
Aus Europa
Ein Banner zur Feier des 25-jährigen Bestehens des EEA-Büros in Brüssel, mit den Jahren 1994 und 2019 sowie dem Text "25 years EEA Brussels office". Im Hintergrund sind verschiedene Flaggen zu sehen, darunter die EU-Flagge.
 
 
Am 16. Januar 2019 feierte das Büro der Europäischen Evangelische Allianz in Brüssel sein 25. Jubiläum. Der Tag begann mit einem Runden-Tisch zum Thema: Integration von Muslimen in Europa, es folgten ein Gottesdienst und ein Empfang in der „Chapel for Europe“ des EU-Parlamentes. Zum Thema referierten Prof. Dr. Christine Schirrmacher aus Deutschland u.a. Mitglied in unserem Hauptvorstand und Geschäftsführerin des „Institut für Islamfragen“ der deutschsprachigen Evangelischen Allianzen und Peter Adams (St. Mary’s Centre for Peace and Reconciliation, Luton) aus England. Ihr gemeinsamer Tenor: Als Christen haben wir bei aller Unterschiedlichkeit der Religionen doch einen einzigartigen Zugang zu muslimischen Menschen, denen Werte und Religion wichtig sind. Wir können zum Frieden beitragen, indem wir ihnen durch Begegnung, durch unser Zeugnis und den Dialog zur Integration verhelfen.
 
 
 
 
 
Adventsempfang 2018
Eine Gruppe von Menschen sitzt in einem Raum und hört aufmerksam zu. Die Anwesenden sind formell gekleidet und scheinen an einer Veranstaltung oder Diskussion teilzunehmen. Im Hintergrund sind Wände mit einer Weltkarte zu sehen.
 
Fünf Männer in Anzügen stehen zusammen und lächeln in die Kamera. Sie befinden sich in einem hellen Raum mit großen Fenstern. Alle tragen Krawatten und scheinen eine freundliche Atmosphäre zu genießen.
Eine Gruppe von vier Personen steht in einem Raum und unterhält sich. Eine ältere Frau in einem traditionellen Habit hört aufmerksam zu, während ein Mann und eine Frau ihr gegenüber stehen. Im Hintergrund sind weitere Personen sichtbar, die an der Unterhaltung interessiert sind.
 
 
Im Dezember des letzten Jahres haben wir ein neues Format ausprobiert: Einen Adventsempfang, zu dem wir Freunde der Evangelischen Allianz und alle Bundestagsabgeordneten einluden. Die Resonanz war groß: Wir erhielten über 130 Rückmeldungen der Parlamentarier, und acht Abgeordnete und einige Mitarbeiter aus den Abgeordnetenbüros kamen an diesem Abend ins Café Mittelpunkt von Campus für Christus, dazu noch einmal etwa 50 Freunde. Wir sangen Weihnachtslieder, musikalisch begleitet von Kersten Rieder und Björn Oesterlen, unser 1. Vorsitzender Ekkehart Vetter hielt eine tiefgehende Rede zu Dietrich Bonhoeffer. Danach ergaben sich viele Gespräche bei Suppe, Weihnachtsgebäck und Getränke. Mehrere Politiker äußerten sich anerkennend: Das sei jetzt mal etwas ganz anderes gewesen, ein geistlicher Höhepunkt im politischen Betrieb. So war es gedacht, und so setzen wir es 2019 fort.
 
 
 
 
Gebetsanliegen
 
Wie immer möchten wir auch einige Gebetsanliegen teilen:

•    Dass die Menschen wieder Vertrauen in die Politik gewinnen. Dafür müssen Lösungen in wichtigen Politikfeldern gefunden werden, die die Menschen beschäftigen: Integration, Innere Sicherheit, Pflegenotstand, Bildungspolitik, uam.

•    Dass in den ethischen Fragen, die in diesem Jahr auf dem Programm stehen, verantwortliche Entscheidungen gefällt werden: Das Werbeverbot für Abtreibungen (§219a) soll bestehen bleiben; Bluttests sollen nicht Regelleistung der Krankenkassen werden, um den Wert des möglicherweise behinderten Kindes zu schützen; auch Präimplantationsdiagnostik, und damit Selektion von Embryonen, darf keine Kassenleistung werden; Organspende, die unseres Erachtens freiwillig bleiben muss.

•    Die Wahlen in 2019: Europa; Landtage in Sachsen, Thüringen und Brandenburg; diverse Kommunalwahlen. beten wir, dass Menschen sich an der Wahl beteiligen, und dass kompetente verantwortliche Menschen in die Mandate gewählt werden.

 
 

 
 
 
 
Dankeschön!
 
 
Zum Schluss wieder ein großes Dankeschön: Wir konnten auch 2018 durch eure / Ihre Unterstützung unsere Arbeit tun. Die beiden Gehälter, das Büro und alle sonstigen Kosten werden von den zweckgebundenen Spenden für die politische Arbeit getragen. Die Zahl der Spenden ist gestiegen, das ist ein Grund zur Dankbarkeit.
Allerdings müssen wir nach wie vor auf unsere Rücklagen zurückgreifen, noch reichen die Spenden nicht aus, um die Kosten zu decken. Daher sind wir für jede weitere Unterstützung sehr dankbar.
 
 

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F

Jetzt online spenden

Zur Website des Arbeitskreis Politik

Um diese Adresse vom Bezug dieses Newsletters abzumelden, klicken Sie bitte hier .
 
 
Bleiben Sie auf dem Laufenden!   Datenschutz   Impressum   Kontakt zur EAD