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Neues aus der Politik
Tja, und dann gibt es da natürlich auch noch die Politik. Wir gratulieren Armin Laschet zur Wahl zum Vorsitzenden der CDU. Laschet ist ein katholischer Christ, der sich zu seinem Glauben bekennt. Ihm kommt die schwierige Aufgabe zu, seine Partei zu einen und eine Politik anzustreben, die Deutschland nicht nur während der Coronazeit krisenfest macht. Ob er der richtige Mann für die Kanzlerkandidatur ist? Wir werden es sehen. Auf jeden Fall ist es wichtig, für ihn persönlich und für die richtigen Entscheidungen zu beten.
Leider hat sich Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow diese Woche sehr missverständlich zur Rolle der Freikirchen in der Pandemie geäußert. Ich verstehe die Anspannung angesichts der dramatischen Lage in Thüringen: Mein Kardiologe hat mir eindringlich geschildert, was im Geraer Klinikum los ist. Die Hälfte der Belegschaft ist mit Corona-Patienten befasst, sie pflegen auch jüngere Menschen mit schwersten Verläufen, das Personal ist komplett überlastet. Das kann man allerdings nicht den Freikirchen anlasten. Daher habe ich gerne zugesagt, als ich um eine Klarstellung gebeten wurde. Bitte, liebe Geschwister, laßt uns weiterhin verantwortlich mit der Situation umgehen.
Ein Blick noch in die USA: Vielleicht ging es vielen von euch ähnlich - der Sturm auf das Capitol war ein Schock. Ich schone meinen Blutdruck, indem ich jetzt nicht detailliert darauf eingehe. Es ist ja auch genügend kommentiert worden. Auch Christen, haben (endlich) klare Worte zu Donald Trump gefunden. Eines aber ist mir wichtig: Die Ereignisse haben ganz klar gezeigt, wohin aufstachelnde Worte führen. Wer die Reichskriegsflaggen vom dem Reichstagsgebäude oder die Hassreden in den Sozialen Medien immer noch bagatellisiert, der hat den Schuss nicht gehört. Christen sollen Friedensstifter sein, und das fängt bei unseren Worten an, die dann zu Taten werden. Ärger, ja manchmal auch Wut (über die ein oder andere politische Entscheidungen), kann ich verstehen. Hass aber geht gar nicht!
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