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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mat 25:40)
 
Liebe Freunde,

hier ist er nun: Der erste Bericht aus Berlin nach meiner Auszeit. Seit dem 22. April bin ich offiziell wieder im Dienst. Als Erstes möchte ich mich herzlich bedanken: Für alle Gebete und Ermutigungen. Das hat mir persönlich gutgetan, gerade, wenn man gesundheitlich in die Kategorie „geringste Brüder“ fällt, tut es gut, zu wissen, dass es Geschwister gibt, die einen vor Gott „tragen“. Mir geht es wirklich gut. Aus der Reha wurde ich - ein paar Kilo leichter, medikamentös gut eingestellt - als „voll arbeitsfähig“ entlassen. Ein gutes Gefühl. Und doch bleibt der Alltag nach meinem Herzinfarkt ein unbekanntes Land. Wie sieht meine Leistungsfähigkeit aus? Wie reagiere ich auf Stress? Fragen, die man nicht theoretisch beantworten kann. Aber ich bin guten Mutes. Am Ende dieses Newsletters möchte ich gerne zwei persönliche Erlebnisse mit euch teilen, wo ich Gottes unmittelbares Reden in den vergangenen Monaten erlebt habe. 

Danke auch für die finanziellen Zuwendungen in den vergangenen Monaten. Das wissen wir sehr zu schätzen, gerade in diesen unsicheren Zeiten. Nur mit eurer Unterstützung können wir in Berlin eine christliche Stimme sein.

Herzliche Grüße, auch von Kersten Rieder

Euer Uwe Heimowski 
 
 

 
 
 
 
 
Dankeschön!
Zwei Hände halten eine brennende Kerze in der Mitte. Das Licht der Flamme strahlt sanft und erzeugt eine warme Atmosphäre. Der Hintergrund ist dunkel, wodurch die Kerze und die Hände hervorgehoben werden. (Text KI generiert)
 
 

Ein Dankeschön möchte ich auch mal all diejenigen sagen, die in diesen Monaten die Säulen unserer Gesellschaft sind. Mir steht der bewegende Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen der Corona Pandemie vor Augen. In einem aktuellen Interview für das christliche Medienmagazin Pro zu meinem Wiedereinstieg habe ich gesagt: „Die Pandemie kostet uns alle enorm viel“.

Was für ein Segen sind die Menschen, die sich dieser Zeit um andere kümmern, die Kranke pflegen, Trauernde trösten, Verzweifelten Mut zu sprechen. Ihnen allen spricht Jesus diese gewaltigen Worte zu: „Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt mir getan.“

Liebe Freunde, lasst uns weiter Hoffnungsstifter sein.
 
 
 
 
 
 
Kanzlerkandidaten
Ein lächelnder Mann in einem dunklen Anzug mit einer roten Krawatte sitzt vor einer modernen Glasarchitektur. Er hat kurze, graue Haare und trägt eine Brille. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt einen urbanen Raum. (Text KI generiert)

© Foto: Laurence Chaperon

 
Porträt einer Frau mit dunklen, lockigen Haaren, die in einem weißen Hemd gekleidet ist. Sie sitzt an einem Tisch und schaut leicht lächelnd zur Seite. Der Hintergrund ist dunkel und neutral gehalten. (Text KI generiert)

© gruene.de

Ein Mann mit kurzen, grauen Haaren trägt einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd. Er steht im Freien vor unscharfem, grünem Hintergrund und lächelt leicht. (Text KI generiert)

© Bundesministerium der Finanzen

 
 
Seit einer Woche sind nun die Kanzlerkandidaten gekürt. Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz. Wie wird es nach 16 Jahren Angela Merkel als Bundeskanzlerin weitergehen? Ein politischer Umbruch liegt in der Luft. Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind riesig. 

Auf eine Frage, die mich in diesen Tagen öfter erreicht hat, möchte ich kurz eingehen: Wie stehen die Kandidaten zum christlichen Glauben?
 

Armin Laschet ist praktizierender Katholik, regelmäßig spricht er über die Bedeutung seines Glaubens: Die „christliche Botschaft von Hoffnung, Zuversicht und Stärke“ sei wie ein „Kompass, der hilft, wenn man selbst unsicher ist“. 
Auf die Frage: Kommen Sie im Alltag zum Beten? Gab er die Antwort: „Ja, natürlich. Die Zeit muss man sich nehmen. Denn ich merke auch, wie gut das tut.“ 


Annalena Baerbock ist nach eigenen Angaben „nicht gläubig, aber trotzdem in der Kirche, weil mir die Idee des Miteinanders extrem wichtig ist.“ 
Bei einigen ethischen Gesetzesfrage vertritt sie kirchennahe Positionen: Sie war maßgeblich an der interfraktionellen Zustimmungslösung bei der Organspende beteiligt. Auch sprach sie sich dagegen aus, assistierte Suizidbeihilfe als Dienstleistung zuzulassen. 


Olaf Scholz ist evangelisch getauft, aber inzwischen konfessionslos. Zu kirchlichen Themen äußert er sich selten. 2015 war Scholz als Hamburger Bürgermeister Schirmherr des christlichen Führungskräftekongresses (KCF) in Hamburg und verteidigte diesen gegen den Vorwurf fundamentalistisch zu sein.


Wichtig wird sein, zu beobachten, welche Lösungsvorschläge die Kandidaten in den verschiedenen Politikfeldern machen: Im Gesundheitswesen, beim Zusammenspiel demokratischer Institutionen, im Blick auf globale Zusammenhänge. Es gilt, die Wirtschaft nach dem Lockdown auf Vordermann zu bringen. Klimapolitik bleibt wesentlich. Es muss neu gelingen, die Enttäuschten zurückzugewinnen, Freiheitsrechte zu garantieren und die Bürger zu motivieren Verantwortung zu übernehmen. 
 
 
 
 
 
 
Aus dem Bundestag
Blick auf den Plenarsaal des Deutschen Bundestags mit blauen Sitzen und einer großen Wanddekoration in Form des Bundesadlers. Kameras sind im Vordergrund sichtbar, während Abgeordnete an einer Sitzung teilnehmen. (Text KI generiert)
 
 
Zwei Themen, die uns auch als Allianz wichtig sind, wurden in der vergangenen Woche im Bundestag debattiert: Das Thema assistierter Suizid und der Bericht des Beauftragten der Bundesregierung zur weltweiten Religionsfreiheit. Wer sie nachvollziehen möchte, sowie Debatten zu anderen Themen, findet sie in der Mediathek auf der Seite des Bundestags. 

 
 
 
 
 
Digitaler Stephanuskreis
Eine Person sitzt im Sand und hält ein aufgeschlagenes Buch auf ihrem Schoß. Die Hände sind gefaltet und die Person trägt ein gestreiftes T-Shirt. Im Hintergrund sind unscharfe Gräser zu sehen. (Text KI generiert)
 
 
Tobias Hauber, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Berliner Büros, berichtet über seine Teilnahme an der digitalen Sitzung des Stephanuskreis am 29.04.2021:

Der Stephanuskreis ist ein überkonfessionelles Gesprächsforum der CDU/CSU- Bundestagsfraktion unter dem Vorsitz von Heribert Hirte MdB. Bei der Sitzung wurde der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ der Organisation Kirche in Not vorgestellt.

Einige Kernthemen des Berichts waren die weltweit weiter steigende Zahl von Menschen, die wegen ihrer Religion verfolgt oder unterdrückt werden. Als Beispiele wurden unter Anderem die Situation der Uiguren in China oder auch die steigende Zahl islamistischer Extremisten im afrikanischen Kontinent und darüber hinaus genannt. Auch der immer stärker zu verzeichnende religiöse Nationalismus zum Beispiel in Indien wurde genannt.
Zuletzt wurde auch die globale Auswirkung der Covid-19 Pandemie auf die Religionsfreiheit untersucht.
Den gesamten Bericht, länderspezifische Einzelberichte sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet ihr HIER.
 
 
 
 
 
Unterstützung unserer Geschwister in Indien
Eine bunte, stilisierte Taube, die aus verschiedenen Mustern und Farben besteht. Die Flügel sind mit lebhaften Designs wie Blumen, Wellen und geometrischen Formen verziert. Der Hintergrund ist schlicht, wodurch die Taube im Vordergrund hervorsticht. (Text KI generiert)
 
 
Kennt ihr dieses Symbol? Eine Hand und eine (Friedens-)Taube: das Logo für Menschenrechte. Wunderschön bunt illustriert. 
Was mich umtreibt: Während unsere Debatten entweder (noch) zorniger werden und auch berechtigte Kritik an politischen Maßnahmen oder Personalentscheidungen in Hetze und Hass umschlagen; oder wir uns andererseits auf Nebenkriegsschauplätzen über die nächste beleidigte Minderheit verlieren, geht es Menschen an anderen Orten richtig schlecht. 

Was derzeit in Indien geschieht ist brutal. Die Ärmsten der Armen trifft es mit voller Wucht. Wie wäre es, dort zu helfen statt hier zu wüten? 
Eine Möglichkeit der Unterstützung bietet das Dignity Freedom Network. Als Gründungsmitglied des deutschen Zweiges kenne ich die Arbeit und weiß um ihre Vertrauenswürdigkeit.
 
 
 
 
 
Persönliches Zeugnis
Ein Herz aus Wolken vor einem blauen Himmel. Die Wolke hat eine klare Herzform und hebt sich deutlich vom Hintergrund ab. (Text KI generiert)
 
 
Nun noch zu den beiden geistlichen Erfahrungen, von denen ich eingangs gesprochen habe:

2016 hielt ich ein Seminar. Die Teilnehmer beteten für meine neue Berufung bei der Evangelischen Allianz. Eine Frau hatte ein Bild: Sie sah eine Raupe, die am Boden kroch, und dann einen Schmetterling, die sich in die Luft erhob. Ehrlich gesagt, wusste ich nichts damit anzufangen. Irgendwie hat es sich mir aber eingeprägt. Dann war ich im letzten Sommer zur Schmerztherapie wegen meines Rückens. Dort sagte eine Mitpatientin: Bevor ich kam, fühlte ich mich wie eine Raupe, die am Boden kriecht, aber jetzt wie ein Schmetterling, der sich in die Lüfte erhebt.“ Mit wurde heiß und kalt zugleich. Das hatte Gott gemeint, den Rücken! Ich war wirklich monatelang „gekrochen“ – doch seit der Therapie sind die Schmerzen massiv zurückgegangen.

8.12.2020 - Studentengottesdienst in Würzburg. Während des Lobpreises gab es die Gelegenheit, geistliche Eindrücke zu teilen. Ein Mädchen ging vor: „Gott sagt zu jemandem hier im Raum: Ich will dein Herz nicht nur heilen, sondern dir ein neues Herz schenken.“ Vier Tage danach hatte ich meinen Herzinfarkt. Vier Monate später, bei der Abschlussuntersuchung der Reha, gab es eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Eine normale Pumpleistung liegt bei 55-60 %, bei Herzinfarkten stirbt in der Regel Gewebe ab, so dass die Leistung deutlich niedriger ist. Bei mir waren es 60 % - wie ein neues Herz.

Rücken und Herzkranzgefäße werden wohl eine lebenslange Baustelle bleiben. Aber wie konkret Gott hier hineingesprochen hat, lässt mich staunen!
 
 
 
 
 
 
Herzliche Einladung
Drei Männer stehen hinter einem Tisch vor einem grünen Hintergrund. Sie tragen Masken und schauen in die Kamera. Vor ihnen stehen zwei Monitore. Die Umgebung wirkt wie ein Studio mit Beleuchtung. (Text KI generiert)
 
 
Zum Schluss zwei Einladungen:

Am 8. Mai online zum „Berliner Tag der GAE“, wo ich vormittags ein Referat halten werde.

Und am 27. Mai die Veranstaltung wird im ERF die Veranstaltung „Im Auftrag des Herrn unterwegs? - als Christ in der Politik“ stattfinden, Jörg Dechert moderiert ein Gespräch mit Volkmar Klein, MdB, und Uwe Heimowski. 
 
 
 
 
 
 
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