Falls Sie Probleme mit der Darstellung haben sollten, klicken Sie bitte hier.
 
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Per Mail versenden
 
politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
„Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben.“
(1 Petr. 3:15, Neues Leben)
 

Liebe Freunde,
mit der letzten Juniwoche hat die parlamentarische Sommerpause begonnen. Eine verrückte Legislaturperiode ist zu Ende gegangen. Zu Beginn gab es das monatelange Hickhack um die Regierungsbildung, dann hat am Ende die Pandemie über ein Jahr lang die normale Arbeit im (und am) Bundestag erschwert. 

Die Maßnahmen im Einzelnen kann man kritisch sehen, und es gehört zur Aufgabe eines politischen Beauftragten, diese Kritik an die Verantwortlichen im Bundestag und in den Ministerien weiterzugeben. Wir haben uns mehrfach zu Wort gemeldet: Zu Vereinsamung in Pflegeheimen, zu den Auswirkungen auf die Kinder, zur Wahrung der Religionsfreiheit, zu den Folgen für die Wirtschaft. Doch war uns – der Evangelischen Allianz in Deutschland und dem Arbeitskreis Politik – wichtig, dass unsere Kritik von Hoffnung getragen ist. Darum haben wir einen Text „Zeit für Hoffnung“ veröffentlicht. Auch in Krisen, ja, gerade in Krisen, bekennen wir mit Petrus, dass Christus der Herr des Lebens ist, und geben Auskunft von der Hoffnung, die in uns ist.

Herzliche Segensgrüße, auch von Kersten Rieder


Euer Uwe Heimowski
 
 
 

 
 
 
 
Danke und Bitte
 
Danke für die Anteilnahme an meiner gesundheitlichen Situation. Mir geht es viel besser, langsam übe ich einen neuen, herzfreundlichen Rhythmus ein.

Danke für die treue finanzielle Unterstützung auch während der Pandemie. Und damit die Bitte: Da unsere Arbeit ausschließlich von einem eigenen Spenderkreis getragen wird, würden wir uns freuen, wenn sich noch einige Freunde daran beteiligen.
 
 
 

 
 
 
 
 
In Verantwortung: Das ganz persönliche Gespräch
Eine Gruppe von Personen sitzt in einem Raum mit Kameras und Beleuchtung. Es gibt mehrere Aufnahmen von Gesprächen zwischen den Teilnehmern, die in verschiedenen Positionen und Blickwinkeln festgehalten sind. Der Raum hat große Fenster und einen Holzboden. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
 
Dass diese Hoffnung in vielen Abgeordneten lebt, weiß nicht jeder im Lande. Gemeinsam mit dem Filmemacher Martin Nowak haben wir darum unser Berliner Büro für zwei Tage zu einem Studio „umgebaut“ und eine Talkreihe aufgenommen. „In Verantwortung. Das ganz persönliche Gespräch“ heißt die Sendung. Sieben Politiker aus verschiedenen Parteien haben sich darauf eingelassen und jeweils 25 Minuten lang sehr offen aus ihrem Leben, von ihrer Berufung und ihrem Glauben erzählt. Noch steht der Sendetermin nicht fest – aber ich kann wirklich spannende Einblicke versprechen.
 
 
 
 
Gebet und Gespräche zur Wahl
 
Die Regierungszeit von Angela Merkel geht zu Ende. 16 Jahre – meine beiden jüngeren Töchter haben noch nie eine andere Kanzlerin erlebt. Eine neue Epoche bricht an. Was wird sie politisch bringen? Wohin geht die Reise in Deutschland? In Europa? Auch hier kann Hoffnung uns bestimmen. Lasst uns den Wahlkampf im Gebet begleiten. Persönlich, aber auch in den Gebetskreisen der Gemeinden und der Allianzen vor Ort. 

Als EAD haben wir in der Vergangenheit manchmal Wahlprüfsteine veröffentlicht, an denen man die Positionen der Parteiprogramme zu einzelnen Themen vergleichen konnte. Wir verzichten mittlerweile darauf, weil es viele Möglichkeiten im Internet gibt (man ist überrascht, wie vieles man findet, wenn man den Begriff „Wahlprüfsteine“ in eine Suchmaschine eingibt). 

Wir möchten die Gemeinden aber ermutigen, Gespräche mit den Kandidaten im Wahlkreis zu führen. Papier ist ja manchmal geduldig, im Gespräch dagegen kann man sich ein gutes Bild von der Persönlichkeit eines Menschen machen. Mehr denn je brauchen wir glaubwürdige, authentische Volksvertreter. 
 
 
 

Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Welche politischen Positionen bleiben wichtig?
 
 
Wir setzen uns dafür ein, dass das Amt des Beauftragten für Internationale Religionsfreiheit erhalten bleibt. In der letzten Sitzungswoche hat Markus Grübel unsere AKREF-Sitzung besucht – und von seiner wichtigen Arbeit berichtet. Es ist großartig, wie er sich eingearbeitet hat, und gerade auch für Konvertiten aus dem Islam eine wichtige Stimme geworden ist. Er wird auch am Kongress Christenverfolgung teilnehmen, der in diesem Jahr wieder auf dem Schönblick stattfindet.

Verschoben ist die Debatte um den Assistierten Suizid. Im Mai 2020 hat das Bundesverfassungsgericht ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung mit Verweis auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen gekippt. Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die unsere jüdisch-christliche geprägte Tradition, jedes Leben zu schützen, nicht auf den Kopf stellt, wie diese Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner

Das gilt auch für das ungeborene Leben. In der letzten Juniwoche hat das EU-Parlament den „Matic-Bericht“ angenommen. Dabei handelt es sich um eine Entschließung, die kein Parlament zu einer gesetzlichen Regelung verpflichtet. Aber es ist einmal mehr ein Versuch, mit den sogenannte „reproduktiven Rechten“ durch die Hintertür ein Menschenrecht auf Abtreibung zu etablieren. Ein Thema, das uns weiter beschäftigen wird.

Oft nicht bewusst ist uns der Zusammenhang zwischen Sklaverei oder auch Flucht und den Produktionsbedingen in Entwicklungsländern. Darum sind wir dankbar, dass der Bundestag ein Lieferkettengesetz beschlossen hat. Gemeinsam mit der Micha-Initiative hatten wir uns dafür eingesetzt. Faire und transparente Arbeitsbedingungen auf den verschiedenen Ebenen schaden nicht der Wirtschaft – im Gegenteil, sie schaffen Vertrauen (Stichwort: Corporate Social Responsibility). 
 
 
 
 
 
 
Veranstaltungen, Vorträge und Predigten vor Ort
 
 
Mitgewirkt haben wir bei der Veranstaltung „Zur Lage der Christen im Nahen Osten“, gemeinsam mit der ACK und dem Ökumenischen Rat Berlin Brandenburg. Leider hat sich die Situation etwa in Syrien oder im Jemen in den letzten Jahren eher verschlechtert als verbessert.

Mit dem Abklingen der Pandemie wird es nun wieder möglich, Vorträge und Predigten zu halten – nicht mehr nur per Zoom. Ich freue mich darauf.
Wen ich noch nicht live treffen kann: Einiges findet sich auf meinem Youtube Kanal, wie zum Beispiel meine Predigt vom Wochenende in der Freien evangelischen Gemeinde Dresden zum Thema "Christ und Politik - fünf Gedanken aus der Goldenen Regel". Bitte teilt die Beiträge gerne.
 
 
 
 
 
 
Zeugnis
Was Gott bei den Studierenden in Würzburg bewegt
Eine Person steht mit ausgebreiteten Armen auf einem Hügel und blickt in den Himmel. Die Sonne strahlt hell und der Himmel ist in warmen Gelbtönen gefärbt. Im Hintergrund sind sanfte Hügel und eine weite Landschaft zu sehen. (Text KI generiert)
 
 
Ein sehr eindrückliches Feedback zu einer Predigt, die ich im vergangenen Jahr gehalten habe, möchte ich mit euch teilen. Zur Ehre Gottes:

 „Campus Connect“ (von Campus für Christus) ist eine überkonfessionelle Studierenden-Bewegung, in der wir uns hier in Würzburg jeden Dienstagabend treffen, um gemeinsam Gott anzubeten, aus Seinem Wort zu hören und gemeinsam im Alltag Glaubensschritte zu gehen. Bei solch einem Abend war vergangenen Dezember Uwe Heimowski unser Gastsprecher, der uns das Thema „Du und Politik“ nähergebracht hat (sein Zeugnis aus dem letzten Rundbrief: Ich will dir ein neues Herz schenken, geschah genau hier). Einen großen Schwerpunkt legte er hier auf den Vers „Suchet der Stadt Bestes“ (Jer. 29,7), der bis heute große Auswirkungen hat. Denn während dieser Predigt hat Gott sehr viele Herzen geöffnet und einiges in der ganzen Gruppe bewegt: so wurde für einzelne Studierende Politik auf einmal ein tägliches Herzensanliegen. Das Buch „Der politische Jesus“ von Uwe berührte viele und regte zum Nachdenken an und ein paar Monate später bildete sich schließlich ein Gebetskreis, der sich nun wöchentlich trifft, um gemeinsam unserer Stadt im Gebet zu dienen. Dieser Gebetskreis hilft als Vorbereitung dafür, bald in verschiedenen Einrichtungen (wie der Bahnhofsmission und dem Lighthouse) ehrenamtlich zu helfen. Außerdem findet gerade (Anfang Juni) ein Aktionsabend statt, der unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ steht und ganz praktisch die Würzburger segnen soll: hier werden in kleinen Gruppen Brezen an Obdachlose verteilt, Bibelverse in Briefkästen eingeworfen, Blumen verschenkt, Gebetsspaziergänge zur Festung gemacht und noch so vieles mehr. Die Worte, die Gott durch Uwe vor einem halben Jahr gesprochen hat, haben – wie man sehen kann – immer noch Kraft und setzen einiges in Bewegung. Es ist so schön zu sehen, wie kleine Samen nach einiger Zeit so viel Frucht hervorbringen und Gott uns als Licht gebraucht. Dieses Zeugnis soll eine Ermutigung dafür sein, einfach mal anzufangen, seiner Stadt Bestes zu suchen – denn Gott hat so viel Größeres vor, als man es sich zu Beginn erträumt.
Deborah Müller
 
 
 
 
 
"Christen im Kiez" App
 
Eine tolle Idee aus der Berliner Allianz wollen wir euch vorstellen: Die neue Nachbarschaftsapp "Christen im Kiez".

Durch die App ist es möglich, sich schnell mit anderen Christen in der Nachbarschaft zu vernetzen, einander helfen, gemeinsam zu beten und noch vieles mehr. 

Wer die App downloaden möchte findet mehr Informationen auf der Homepage der Evangelischen Allianz in Berlin. 
 
 

 
 
 
 
Wer an Wunder glaubt, den wundert nichts
 
Im September erscheint etwas neues aus meiner Feder, das Spiralbuch "Wer an Wunder glaubt, den wundert nichts" - mutige und starke Impulse für mehr Tiefgang im Alltag. 

Das Aufstelltbuch mit 53 Seiten soll dazu inspirieren, sich mit Gott auf den Weg in die Woche zu machen - und vielleicht auch dem ein oder anderen Wunder zu begegnen. 
 
 

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F

Jetzt online spenden

Zur Website des Arbeitskreis Politik

Um diese Adresse vom Bezug dieses Newsletters abzumelden, klicken Sie bitte hier .
 
 
Bleiben Sie auf dem Laufenden!   Datenschutz   Impressum   Kontakt zur EAD