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„Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige die Rettung Gottes.“
(Psalm 50:23)
Liebe Freunde,
ich mag diese Formulierung „Dank opfern“. Denn, machen wir uns nichts vor, manchmal ist uns beileibe nicht zum Danken zumute. Am Wahlabend war ich in Chemnitz. Mein Freund Frank Heinrich, der ja auch Mitglied im Hauptvorstand der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) ist, konnte sein Mandat nach zwölf Jahren im Bundestag nicht verteidigen. Ein trauriger Abend - und doch auf den zweiten Blick ein Abend, der dankbar auf drei Legislaturperioden zurückblicken lässt. Dank vertreibt Trübsal. Wer Dank opfert, der erinnert an die Wege Gottes, der auch dann unserer Retter ist, wenn es nicht so läuft, wie wir wünschen.
Gottes reichen Segen wünscht
Uwe Heimowski
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Fünf Jahre gemeinsam für Jesus am Bundestag
Manchmal fällt das Danken leicht. Am 15. Oktober vor fünf Jahren habe ich gemeinsam mit Kersten Rieder meinen Dienst als politischer Beauftragter der EAD begonnen.
Wie viel Grund gibt es da zu danken, weiter unten mehr dazu.
Auch ganz persönlich: Gerade das vergangene Jahr war von gesundheitlichen Herausforderungen geprägt - mich hat überwältigt, wie viele Grüße ich bekommen habe. Immer wieder hieß es: Wir beten für dich und eure Arbeit. Da kann ich, da können wir nur sagen: Danke!
Herzlichen Dank auch für die finanzielle Unterstützung in den letzten Jahren. Nur dadurch konnten wir für christliche Werte in Berlin einstehen. Diese Arbeit wird von Spenden getragen. Danke für alle, die das weiterhin möglich machen.
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Aktuell aus der Politik
Ganz Deutschland blickt dieser Tage auf die Koalitionsverhandlungen. Was in den Sondierungsgesprächen auffiel war der sachliche und vertrauensbildende Kommunikationsstil. Den wünschen wir uns auch für die kommende Legislaturperiode. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass unsere Gesellschaft bei vielen Fragen verunsichert und teilweise gespalten ist. Hier kommt auf die nun gewählten Abgeordnete des Bundestages die Aufgabe zu, die großen Zukunftsfragen zu gestalten und Menschen über Parteigrenzen hinweg zusammenzuführen. Beten wir, dass es gelingt.
Unser Grundgesetz basiert auf den Werten des christlichen Menschenbildes. So begann der Tag der konstituierenden Sitzung des Bundestags mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Zusätzlich haben wir alle Abgeordneten angeschrieben, diese Werte mit in den Blick zu nehmen und ihnen Gottes Segen für ihre Arbeit gewünscht. Wo immer möglich, werden wir diese Bemühungen nach Kräften unterstützen.
Es zeichnet sich ab, was uns Sorgen macht: Die Freigabe von Cannabis, das neue Transgendergesetz, ein Aufheben des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche und einiges mehr. Wir werden, wo nötig, deutlich und konstruktiv Kritik äußern und das Gespräch mit Abgeordneten suchen.
Eine kurze (geistliche) Einschätzung zur Situation von Uwe Heimowski findet ihr HIER.
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Gebetseindruck: Geheiligt werde dein Name
von Kersten Rieder
Anfang Oktober habe ich meinen Bruder in Coventry, Großbritannien besucht. Da er vor einigen Jahren als Referent für den Bischof von Coventry gearbeitet hatte, war ein Besuch (mit persönlicher Tour) bei der Kathedrale Pflichtprogramm. Beeindruckend waren die Ruinen der alten Kathedrale, die seit der Zerstörung beim Luftangriff der Deutschen im November 1940 als Gedenkstätte für Frieden und Versöhnung steht. Dieser Ort ist regelrecht in Gebet getränkt. Was mir dabei ins Auge fiel waren verschiedenen - dezent platzierte -Gebetspaneele. Die darauf geschriebene Gebete fingen immer gleich an mit "Hallowed be thy name" (dt: "Geheiligt werde dein Name"), gefolgt von einem Lebensbereich.
Mein Herz fing etwas lauter an zu pochen, als ich las: "Geheiligt werde dein Name in der Regierung. Gott sei in meinen Plänen und in meinen Entscheidungen". Eine simple, deutliche, berührende Aufforderung, Gott stets bewusst in diese Bereiche einzuladen und groß zu machen. Lasst uns das auch für Deutschland tun, und besonders die Menschen ins Gebet einschließen, die für unser Land planen und entscheiden.
Hallowed be Thy name in industry. God be in my hands and in my making.
Hallowed be Thy name in arts. God be in my senses and in my creating.
Hallowed be Thy name at home. God be in my heart and in my loving.
Hallowed be Thy name in commerce. God be in my desk and in my trading.
Hallowed be Thy name in suffering. God be in my pain and in my enduring.
Hallowed be Thy name in Government. God be in my plans and in my deciding.
Hallowed be Thy name in education. God be in my mind and in my growing.
Hallowed by Thy name in recreation. God be in my limbs and in my leisure.
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Religionsfreiheit und mehr
Manchmal werde ich gefragt, was wir in diesen fünf Jahren erreicht haben. Dazu fällt mir ein englischer Terminus ein: „humbly proud“, demütig stolz. Am Bundestag sind etwa 1000 Verbände akkreditiert. Die EAD steht also gerade mal für ein Promille der (offiziellen) Interessenvertreter, und ist gewiss nicht der einflussreichste. Dafür ist es bemerkenswert, was dennoch möglich ist.
Ein Beispiel: Der damalige CDU/CSU Fraktionschef Volker Kauder betonte 2017, dass es ohne das nachdrückliche Beharren der EAD das Amt des Beauftragten für Internationale Religionsfreiheit nicht gegeben hätte. Das ist doch was - eine Frucht unserer Arbeit und der meines Vorgängers Wolfgang Baake, sowie vieler anderer Mitstreiter. Mit Volker Kauder scheidet übrigens ein Freund der EAD und eine starke Stimme für verfolgte Christen aus dem Bundestag aus. Auch da bleibt ein großes Dankeschön. Open Doors hat ihn dafür in einer bewegenden Veranstaltung gewürdigt.
Apropos Religionsfreiheit: 2018 war ich mit David Müller aus dem Arbeitskreis Politik im Nordirak. In diesem Artikel beschreibt er wie sich die Lage seither entwickelt hat. Regelmäßige Nachrichten und Gebetsanliegen zum Thema Religionsfreiheit bekommt man HIER.
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Wir machen uns weiterhin stark
Zurück zu unserer Arbeit. Wir sind eine Stimme in vielen ethischen Debatten, manchmal als Türöffner für andere christliche Gruppen, etwa beim Thema Lebensrecht, zuletzt beim assistierten Suizid oder beim Verbot von Konversionstherapien. Nicht immer finden wir Gehör - das ist der demütige Teil…
Aber wir machen uns weiter stark für christliche Werte im politischen Berlin. Themen wie Gewissens- und Religionsfreiheit, die unantastbare Würde der Einzelnen als Geschöpf Gottes, verbunden mit Lebensschutz in jeglicher Form, die Förderung der Familie, der Kampf gegen Sklaverei und Menschenhandel, der Einsatz für Menschen auf der Flucht und das Eintreten für Recht und Gerechtigkeit.
Zu den inhaltlichen Beiträgen kommen viele Begegnungen, die im geschützten Raum stattfinden und nicht für die große Öffentlichkeit bestimmt sind: Wenn es seelsorglich wird und ein Politiker oder eine Politikerin um Gebet bitten.
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Einladung zum Gebetsabend am 9. November
Am Mittwoch nach der Wahl haben wir vom Berliner Büro aus einen Gebetsabend per Zoom angeboten, 55 Orte waren zugeschaltet, es war bewegend. Um die Koalitionsverhandlungen und die wichtigen Themen weiter zu begleiten, bieten wir am - historischen - 9. November um 19 Uhr wieder einen digitalen Gebetsabend an.
Hier die Einwahldaten:
Topic: Berliner Gebet Time: Nov 9, 2021 19:00 Amsterdam, Berlin, Rome, Stockholm, Vienna
Meeting ID: 816 0082 9495 Passcode: 679900
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Vorträge, Podcasts, Artikel
Was mich außerdem sehr dankbar macht: In vielen Vorträgen, Gesprächen, Seminaren und Predigten, in Artikeln, Büchern oder Podcasts hatte und habe ich die Möglichkeit, Christen zu ermutigen, ihre Verantwortung für die Gesellschaft wahrzunehmen. Wenn dann einzelne ein Ehrenamt übernehmen oder sich um ein politisches Mandat bewerben, wenn Gemeinden oder Ortsallianzen Gebetsinitiativen starten oder Mut bekommen, ein (soziales) Projekt zu beginnen - das macht „demütig stolz“ und sehr dankbar.
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"In Verantwortung - der persönliche Talk aus Berlin"
Bibel TV hat die Reihe „In Verantwortung - der persönliche Talk aus Berlin“ nun für Januar ins Programm aufgenommen. Wer die sieben Gespräche vorher schon sehen möchte, der findet sie auf meinem YouTube Kanal.
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Uwe Heimowski
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Verschiedenes
- Mein Buch "Der politische Jesus und die Botschaft vom Reich Gottes" geht in die zweite Auflage. Erhältlich über den SCM Shop.
- Alliance Defending Freedom (ADF) International lädt ein zu einem Abend zum Thema: „Christenverfolgung – wie Blasphemiegesetze die Religionsfreiheit aushebeln“. Tehmina Arora, Leiterin der Rechtsabteilung in Asien für ADF International berichtet über die aktuelle Situation und Gerichtsfälle verfolgter Christen in Süd-Asien. Im Anschluss Gespräch und Austausch. Berlin, 16.11.2021, 19 Uhr.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@ADFinternational.de (Betr.: „Berlin 16.11.“), der genaue Ort – zentral in Berlin – wird noch mitgeteilt. - Zum Vormerken: Am 1. Dezember um 19:00 Uhr laden wir zu einem digitalen Adventsempfang ein.
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Und zum Schluß...
Nun ist der gute Geist Gottes noch präsenter in unserem Büro. Diese wunderschönen Kaffeebecher hat Martina Köninger für uns gemacht.
Martina ist Töpferin, ehrenamtlich leitet sie unseren Arbeitskreis PerspektivForum Behinderung, der sich für die Belange von Menschen mit Handicap in den Gemeinden und der Gesellschaft einsetzt. (Bei dieser Gelegenheit: HIER findet man einen Überblick der verschiedenen Arbeitskreise der EAD). Denn für alle Menschen gilt: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ ( 2. Kor 3:17). Übersetzt in politische Terminologie: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Teilhabe (möglich)“. Danke, Martina.
Verbinden möchte ich das mit einer herzlichen Einladung: Besucht uns mal in Berlin. Der Kaffee schmeckt jetzt noch besser. Gottes Friede sei mit euch.
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Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.
Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F
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