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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
(Johannes 8:12)
 
Liebe Freunde,
 
bis zum Nikolaustag stand vor dem Brandenburger Tor ein prachtvoller neunarmiger Leuchter: Die jüdische Gemeinde feierte Chanukka, das Lichterfest. Mich berührt das sehr. Jüdisches Leben gehört zu Deutschland. Gemeinsam besingen wir den „Mälech ha Olam“, den König der Welt, dessen Worte ganz am Anfang der Schöpfung stehen: „Es werde Licht“. Er, der das erste Wort hatte, wird auch das letzte Wort haben. Wann, wenn nicht jetzt, in der dunklen Zeit, jetzt, da die Welt ächzt und sich sehnt nach Erlösung, brauchen wir Hoffnung. Als Christen glauben wir, dass Jesus das Licht der Welt ist. Tragen wir das Licht des Lebens in die Welt. Gemeinsam.
 
Das Licht der Welt scheine durch alle Pandemienebel. Wir wünschen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2022.
 
Uwe Heimowski & Kersten Rieder
 
PS: Ein großes Dankeschön für alle Unterstützung im vergangenen Jahr. Danke für alle guten Worte, Segenswünsche, Spenden. Nur gemeinsam können wir diese Arbeit tun.
 
 

 
 
 
 
 
Adventsempfang
 
 
Zu einem Abend der Hoffnung wurde unser Adventsempfang. Auch wenn es in diesem Jahr erneut als digitale Veranstaltung stattfinden musste. Rund 90 Personen nahmen teil: Aktuelle und ehemalige Abgeordnete des Bundestags, Vertreter der EKD und der VEF, viele Freunde und Beter unserer Arbeit. Der Ton in den Beiträgen war durchgehend hoffnungsvoll. Fürchtet euch nicht, der Friede kommt auf Erden, Gott nimmt Raum in Welt - so hießen die Mutmachworte. Gott wohnt auch in Berlin, das haben wir alle gespürt an diesem Abend.
 
PS: Wer das Thema "Fürchtet euch nicht" vertiefen möchte, kann sich diese Predigt bei der EFG Firrel anhören
 
 
 
 
 
Aktuelles aus der Politik
 
 
Nun zur Politik. Mit bewegenden Worten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am 2. Dezember verabschiedet. Mit „Dankbarkeit und Demut“ blicke sie zurück, sagte sie beim Großen Zapfenstreich im Bendlerblock. 16 Jahre Kanzlerschaft gehen zu Ende. Die zweitlängste Amtszeit in der Geschichte der Bundesrepublik, knapp hinter Helmut Kohl und vor Konrad Adenauer. Was für eine Kraft es benötigt hat, unser Land durch eine Reihe von Krisen zu steuern, kann man nur ahnen. Ihre politische Leistung mögen Historiker beurteilen. Hier möchte ich vor allem eines sagen: Danke. Mein Respekt, Frau Merkel.
 
Die Ampelkoalition hat derweil ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Zu einer unserer Kernforderungen schweigt das Papier leider: Wir wissen noch nicht, ob das Amt des Beauftragten für internationale Religionsfreiheit erhalten bleibt. Anfang November, im Rahmen der Konferenz „Christenverfolgung heute“, haben Daniela Städter (IDEA), Kuno Kallnbach (Schönblick) und ich für die Evangelische Allianz gemeinsam die Parteichefs und Generalsekretäre von SPD, FDP und Grünen angeschrieben. Unsere Forderung: das Amt des Beauftragten weiterzuführen. Wir sind gespannt, wie sich die künftige Ampelkoalition dazu verhält.
 
Insgesamt sehen wir den Koalitionsvertrag mit gemischten Gefühlen. Hier nur eine kurze Einschätzung, eine ausführlichere Bewertung zum Koalitionsvertrag und ein Rückblick auf das politische Jahr 2021 habe ich in einem Interview mit dem ERF vorgenommen.
Es gibt wichtige Aussagen zur Bewahrung der Schöpfung (Klimapolitik), zur Flüchtlingspolitik, zur Armutsbekämpfung, zu einer Stärkung der Pflegeberufe, zur Bekämpfung des Menschenhandels und einiges mehr, was wir als Christen sehr begrüßen.
Aber es gibt es insbesondere im Bereich der Gesellschaftspolitik einschneidende Reformen, etwa bei den Themenfeldern Abtreibung (Abschaffung des Werbeverbots), reproduktive Medizin (Leihmutterschaft), der sexuellen Identität (Transgender, Konversionstherapien) oder auch des Familienbildes (Mehrelternfamilien).
Wir werden nicht müde, nach offenen Türen zu schauen, um - wo immer es geht gemeinsam mit den anderen Kirchen - christlichen Werten in den Gesetzgebungsverfahren eine Stimme zu verleihen. Bitte betet um offene Türen und fruchtbare Begegnungen.
 
Gott segne auch Olaf Scholz und seine Mannschaft. Mit dem Mut auch schmerzhafte Entscheidungen zu treffen - wenn sie notwendig sind. Mit der Weisheit, diese gut zu erklären und soviel Menschen mitzunehmen, wie möglich.
Gott schenke uns, den Bürgern, dass wir Wohlwollen und Vertrauen behalten oder zurückgewinnen. Dass wir nicht zaudern, sondern fleißig mitmischen, nicht nörgeln, sondern konstruktiv zur Sprache bringen, was besser laufen muss.
Nehmen wir die Regierung - im doppelten Wortsinn - ins Gebet. Wir, die Evangelische Allianz in Deutschland, bleiben am Ball.
 
 
 
 
 
Jahrbücher und Nordisches Modell:
Post für die Abgeordneten
 
 
Zweimal bekommen die Abgeordneten des Deutschen Bundestags in diesen Tagen Post von der Evangelischen Allianz: Im November haben wir den Doppelband mit den Jahrbüchern „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“ verschickt, im Dezember folgt ein kleines Buch zum Thema „Nordisches Modell“ (Sexkaufverbot), dass Frank Heinrich und ich für das Bündnis „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ herausgeben. Wir beten, dass die wichtigen Informationen und politischen Anliegen von den richtigen Personen gelesen und umgesetzt werden.
 
Zum Thema Verfolgte Christen und was wir von ihnen lernen können, hier ein kurzes Video am Rande des Kongresses auf dem Schönblick.
 
 
 
 
 
Vorschau
 
Grafik mit blauem Hintergrund, einer gelben Sonne in der Mitte, umgeben von Wolken. In der Sonne steht "DER SABBAT", darunter "LEBEN NACH GOTTES RHYTHMUS". Um die Sonne sind Begriffe wie "Freude", "Ruhe", "Großzügigkeit", "Barmherzigkeit", "Hoffnung", "Erinnerung", "Identität" und "Versorgung" angeordnet. (Text KI generiert)

© EAD

 
 
 
 
 
 
 
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