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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Tod hat nicht das letzte Wort
 
Liebe Freunde,

noch sind es ein paar Tage bis Ostern. Und dazwischen liegt Karfreitag. Wir haben die Bilder des Krieges vor Augen. Und denken an Jesus, der am Kreuz das Leid ertragen hat. Wer, wenn nicht er, weiß um unsere Schmerzen? Jesus ist gestorben. Sein Mitgefühl gilt den Leidenden, Sterbenden, Verzweifelten. Doch wissen wir auch, und brauchen diese Botschaft gerade jetzt: Ostern ist Hoffnung. Jesus lebt. Es gibt ein Leben über den Tod hinaus. Weil Jesus lebt, wollen wir alles tun, dass Menschen leben, dass sie in Frieden leben können. Jetzt - und in Ewigkeit.

Herzliche Segensgrüße

Uwe Heimowski & Kersten Rieder
 
 

©Uwe Heimowski

 
 
 
 
100 Tage Gebet für die Regierung
 
Anfang des Jahres haben wir mit dem Arbeitskreis Gebet aufgerufen, 100 Tage für die Regierung zu beten. Wer hätte damit rechnen können, dass sich die Ereignisse dermaßen beschleunigen? Für die Herausforderungen brauchen die Menschen in unserer Regierung unser Gebet mehr denn.

Am 13. April 2022 sind die 100 Tage zu Ende. Der Auftrag zum Gebet bleibt weiter bestehen, doch wir wollen wir die Aktion zum Abschluss bringen, und uns per Zoom treffen.

Die Einwahldaten sind wie folgt:

Thema: 100 Tage Gebet für Regierung - Abschluss
Uhrzeit: 13.Apr..2022 19:00

Zoom-Meeting beitreten
us06web.zoom.us/j/81942764961
Meeting-ID: 819 4276 4961
Kenncode: 414504
 
 

Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Zum Krieg in der Ukraine
Ein Kind drückt seine Hand gegen das Fenster eines Autos, während eine andere Person von außen lächelt und ebenfalls die Hand auf das Fenster legt. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Nähe und Verbindung. (Text KI generiert)

© EAD

 
Drei Personen stehen vor einem großen, weißen Reisebus mit einem roten Kreuz-Symbol. Der Bus ist auf einem Parkplatz geparkt, und die Personen zeigen Daumen hoch. Der Himmel ist klar und blau. (Text KI generiert)

© EAD

 
Auch als Evangelische Allianz hat uns der Krieg gegen die Ukraine in vielfältiger Weise beschäftigt. Bewegend ist der Brief von Vitaly Vlasenko, Generalsekretär der Russischen Evangelischen Allianz, der sich bei den Ukrainern für den Angriff entschuldigt hat. Wir danken Gott für seinen Mut, sich offen gegen den Krieg auszusprechen und in dieser Zeit als Brückenbauer aufzutreten.


Wofür wir immer einstehen: jedes Leben ist schützens- und rettungswert. Martina Köninger leistet mit dem AK Perspektivforum Behinderung ganz praktisch Hilfe, um Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine zu evakuieren.
Für das EINS Magazin habe ich sie und ihren Mann zu ihrer Lebensgeschichte interviewt.
 
 
 
 
Menschenhandel
 
Zur aktuellen Situation ein Beitrag von Uwe Heimowski. Er ist Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.  Ein Beitrag für idea Spektrum.
 
Es ist fast zu traurig, um wahr zu sein. Während Tausende freiwillige Helfer, Vereine oder Kirchgemeinden sich unermüdlich um Frauen und Kinder kümmern, erkennen andere in ihnen eine leichte Beute. Die Berichte mehren sich: Viele Geflüchtete werden Opfer von Menschenhandel. Es geht vor allem um Zwangsprostitution, aber auch um Organhandel.
 
Die polnische Zeitung Gazeta Wyborcza berichtete über deutschsprachige Männer, die Reisen nach Stuttgart angeboten hätten. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben Helfer an den Bahnhöfen Männer beobachtet, die ankommenden Frauen unseriöse Angebote unterbreiten. Zynisch ist die Werbung von Bordellbetreibern, die ukrainische Frauen anwerben, um sich etwas dazuzuverdienen.
 
Politisch wird dabei die Freizügigkeit innerhalb der EU zur Erleichterung und zum Problem zugleich. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stellt gegenüber dem Tagesspiegel fest: „Wir reden vor allem von Kindern und Frauen, die tagelang auf der Flucht sind, die in der Kälte an der polnischen Grenze ausharren mussten … Die Geflüchteten dürfen nicht zu Kontrollen an der deutschen Grenze aufgehalten werden.“ Doch die Schattenseite: Niemand kann feststellen, ob und wohin Frauen und Kinder verschwinden.
 
Um die Frauen zu schützen, haben Menschenrechtsorganisationen Flyer mit Informationen in ukrainischer, englischer und russischer Sprache erstellt, etwa der Verein Gemeinsam gegen Menschenhandel. Es ist ein erster Schritt.
 
Mit dem Thema Menschenhandel befasst sich grundsätzlich auch ein Kongress im „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd. Er steht unter dem Thema „Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. Auch Christen sind gefragt“ und findet vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2022 statt. Zur Anmeldung geht es HIER.
 
 

 
 
 
 
Podcast: Wegfinder - Jesus folgen in einer komplexen Welt
 
Der Podcast "Wegfinder – Jesus folgen in einer komplexen Welt" hat jetzt 8 Folgen und die Rückmeldungen sind ermutigend (über 2000 Abonnenten).
 
Worum geht es?
Veränderung … Unsicherheit … Komplexität … Mehrdeutigkeit… die Welt ist voller Spannungsfelder. Mittendrin suchen Jörg Dechert und Uwe Heimowski nach einem Weg, leidenschaftlich zu glauben, differenziert zu denken und hoffnungsvoll zu leben. Dieser Podcast ist ein Teil ihrer Suche.
 
Die aktuelle Folge heißt „Stern auf den ich schaue“. Auf besonderen Wunsch mehrerer Hörerinnen und Hörer diesmal zum Thema „Gender“.
 
Welche Idee steht hinter dem Gender-Sternchen? Welchen Einfluss hat Sprache auf Gerechtigkeit? Und was hat christlicher Glaube mit „Kulturkampf“ zu tun? Das alles in der neuen Folge über Genderpolitik, Sprache und die Angst vor der Agenda des Andersartigen. Überall wo es Podcasts gibt.
 
 

©ERF

 
 
 
 
 
 
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