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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
29. Juni 2022
 
 
 
 
 
 
 
 
„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat“
(2. Mose 20)
 
Liebe Freunde,

kein Text in der Geschichte des Rechts ist wirkmächtiger geworden als der Dekalog, die zehn knappen Gebote, die auf zwei Steintafeln passten. Gott leitet seine Gebote ein, indem er sich vorstellt: Er ist der Befreier, und wen er aus der Sklaverei befreit, der ist wirklich frei: Frei, seine Eltern zu ehren, frei die Wahrheit zu sagen, treu zu sein, nicht neidisch auf das Gut der anderen. Wer Gott kennt und sich als sein Geschöpf erfährt, der kennt seine Identität. Als Mensch, als Frau und als Mann.

Der Gott, der Menschen in die Freiheit führt, er segne euch

Uwe Heimowski

 
 

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Kongress gegen Menschenhandel - auch Christen sind gefragt
 

© Uwe Heimowski

© Uwe Heimowski

 
 
Und weil wir diesen Gott kennen, sind auch Christen gefragt, wenn es um das Thema Menschenhandel geht. Dankbar schauen wir auf den bewegenden Kongress auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd zurück. Endlich konnte er stattfinden. 330 Teilnehmer, knapp 40 Kooperationspartner waren dabei. Wir wurden fachlich informiert, hörten bewegende Lebensgeschichten und nahmen uns Zeit für Bibelarbeiten und Gebet. In einer Resolution sprachen wir uns dafür aus, dass Prostituiertenschutzgesetz zu überarbeiten. Dürfen wir euch bitten, sie zu unterzeichnen und den Link weiterzugeben oder eine Unterschriftenliste auszudrucken?

Während des Kongresses kamen mir diese Worte als ich einen Regenbogen am Himmel sah:

Dein Bogen

Und dann spannst du
den Bogen
über den Regentag
an dem Tränen
uns liefen
wegen deiner Menschen
die erzählten
von Missbrauch
Qual und Erniedrigung
Und am Ende
des Tages
steht der Bogen über uns

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Aus Berlin

© Uwe Heimowski

 

© Uwe Heimowski

© Uwe Heimowski

 
 
In Berlin waren in diesem Jahr die Tage der Begegnung wieder möglich. Neben vielen Bundestagsabgeordneten aus unterschiedlichen Parteien und engagierten Christen aus Deutschland nahmen auch internationale Gäste teil. Herzlich war das Wiedersehen mit Akil Pano, dem langjährigen Generalsekretär der Evangelischen Allianz in Albanien. Bewegend die Rede der ungarischen Staatspräsidentin Katalin Novak, die am Ende ihrer Rede ein Gebet für die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer sprach. Was für eine Kraft das Gebet hat, über Partei- und Staatsgrenzen hinaus.

Der Bundestag geht in seine letzten Sitzungswochen vor der parlamentarischen Sommerpause – auch wenn diese angesichts  des Ukrainekrieges wohl einige Male unterbrochen wird. Was die Abgeordneten, und vor allem die Mitglieder der Regierung, in dieser Zeit leisten ist bemerkenswert. Bitte lasst uns treu und regelmäßig für sie beten.
Ein wichtiges Anliegen in den kommenden Tagen ist das Thema  Assistierter Suizid. Wer die Debatte im Bundestag verfolgen möchte kann das HIER tun. Bitte begleitet dieses Thema auch im Gebet.
Dass sich in der letzten Juniwoche dennoch zehn Parlamentarier haben einladen lassen, ist großartig. Wir werden für BibelTV die zweite Staffel der Talkreihe „In Verantwortung“ drehen – ich werde meine Gäste nach ihrem Glauben und ihren Werten befragen.

Dabei habe ich eine Bitte: Unsere gesamte Arbeit wird von Spenden getragen. Auch diese Produktion. Bitte unterstützt uns dabei. Die allgemeine Arbeit, oder das Projekt mit dem Vermerk „In Verantwortung“. Vielen Dank dafür.

 
 
 
 
Sieben Trostworte vom Kreuz
 
Traurige Realität bleibt der Krieg in der Ukraine. Wer hätte mit einem solchen Verlauf rechnen können? Wir beten weiter für den Frieden. Das Medienmagazin Pro hatte mich gebeten, zu Ostern einen Text zu schreiben, der in diese Situation hineinspricht und Trost spendet. Ich habe mich für die sieben Trostworte entschieden, die Jesus am Kreuz gesprochen hat. Wo unsere Worte versagen, hat der leidende, sterbende Christus, Worte gefunden.


 
 

© Pixabay

 
 
 
 
 
Reise nach Pakistan

© Uwe Heimowski

 

© Uwe Heimowski

© Uwe Heimowski

 
 
Zwischen Ostern und den Kongressen stand eine größere Reise auf dem Programm: Ich hatte die Gelegenheit mit Samuel Franz und Friedhelm Ernst vom AVC nach Pakistan reisen. Was waren das für bewegende Eindrücke. Wie die Christen in diesem Land trotz Unterdrückung und sehr realer Gefahren ihren Glauben leben hat mich tief berührt. Für idea Spektrum und das Pro Medienmagazin habe ich darüber berichtet. Auf meinem YouTube Kanal findet ihr zusätzlich die Videoberichte "Wertschätzung abseits der Öffentlichkeit" und "Terror- und Friedensarbeit in Pakistan".
 
 
 
 
 
Veranstaltungen

© Johannes Schwarz

 

© allianzkonferenz.de

 
Endlich gibt es wieder Veranstaltungen und wir können uns mit anderen Menschen treffen. Zu meinen Highlights gehörte das Christival in Erfurt. 13.000 junge Menschen trafen sich unter dem Motto „Ich glaube. Wir feiern. Das Leben.“ Herrlich. Ich selber nahm an einem Podium zu „Christ und Politik“ teil, gemeinsam mit Sandra Bils und Veronika Reiber, moderiert von Andreas Malessa. Ein Musterbeispiel, dass man verschiedenen Meinungen respektvoll diskutieren kann.

Beim „er:füllt“ Pfingsttreffen des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes war ich eingeladen ein Seminar zu halten: „BeGEISTert von den Möglichkeiten – mit Jesus die Gesellschaft gestalten“. Die Veranstalter haben es aufgezeichnet, ihr könnt es bei YouTube ansehen. Ich bin überzeugt, dass Begeisterung für Jesus dazu führt, zu Menschen zu gehen und ihnen Gutes zu tun: geistlich, sozial – und auch politisch.

Dann möchte ich euch noch herzlich zur 126. Allianzkonferenz  vom 3. bis 7. August in Bad Blankenburg einladen:
Standhaft und flexibel – so gehen wir auf unsere 126. Allianzkonferenz im Jahre 2022 zu. Wir laden herzlich ein, die Konferenz in Bad Blankenburg oder online zu genießen, wir laden Ortsallianzen ein, die Konferenz vor Ort zu übertragen und zum Mitfeiern einzuladen, wir laden ein, international dabei zu sein.


 
 
 
 
Podcast: Wegfinder - Jesus folgen in einer komplexen Welt
 
Ein anderes Medienprojekt ist der Podcast „Wegfinder – Jesus folgen in einer komplexen Welt“. Mittlerweile sind Jörg Dechert und ich bei Folge 15 und fragen „Wie würde Jesus streiten“? Überall wo es Podcasts gibt.

 
 

ERF

 
 
 
 
 
Abschied Kersten Rieder
 
Tja, und dann hat heute Kersten Rieder das letzte Worte. Knapp sechs Jahre haben wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet. Kersten hat mich vielfältig unterstützt, die gesamte Organisation und viele Dienste übernommen. Kersten: Vielen Dank für alles. Gott segne deinen Weg.

Nach sechs Jahren ist es an der Zeit, einen neuen Lebensabschnitt anzufangen. Ich blicke sehr dankbar auf die vergangenen Jahre zurück: mit vielen Erfahrungen, tollen Begegnungen und Gelegenheiten zur Gestaltung. Meine Hauptaufgabe bestand darin, in Berlin eine ständige Präsenz zu sein und im Hintergrund Uwe bei seinen Aufgaben zu unterstützen, manchmal zu vertreten. Oft war ich die erste, die einen Text oder eine Stellungnahme sehen bzw. hören durfte um Feedback zu geben. So beschreibt sich eigentlich meine Zeit hier am besten: Ich bin überall in den Zwischenzeilen zu finden. Darüber hinaus durfte ich auch außerhalb vom Büro an Verschiedenem mitwirken: AKREF Gebetsanliegen schreiben, mitarbeit in den Arbeitskreisen Gebet, Frauen und Politik, bei Hope for Europe Women Konferenzen Workshops und den Gebetsabend leiten, bei der Allianzkonferenz in der Anmeldung mitarbeiten, Veranstaltungen planen und co-moderieren, und einige internationale EEA und WEA Konferenzen in Bad Blankenburg unterstützen.

Die Arbeit hat immer wieder gezeigt, wie vielfältig die Evangelische Allianz doch ist - nicht nur politisch, sondern an engagierten Menschen, die treu Gott an ihrem Platz dienen. Es war ein Privileg und bereichernd, über die Jahre mit so vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Mich ermutigt es zu sehen, wie jeder sein Steinchen in das Mosaik von Gottes Reich legt und mitgestalten darf.
Was mir im Herzen bleiben wird: Der Blick aus unserem Büro auf das Holocaust Mahnmal erinnerte mich immer wieder daran, die Stimme rechtzeitig zu erheben und nicht erst zu warten, bis es einen direkt trifft. Der Weg zum Büro entlang der ehemaligen Mauer rührt Dankbarkeit und die Zusage: Gott hat immer das letzte Wort.

Danke lieber Uwe für die gute Zusammenarbeit (und die vielen Tassen Kaffee) – durch die Highlights und Herausforderungen waren wir ein starkes, eingespieltes Team. Liebe Freunde, danke für eure treue Unterstützung, Gebete und Ermutigungen.  Seid gesegnet.


Ihre/Eure Kersten Rieder

Wir suchen eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Kersten. Bei Interesse bitte direkt bei Uwe Heimowski melden.

© Kersten Rieder

 

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
PS: Vorschau "Diesseits von Eden" und Israelreise
 
  • Mein Gedichtsband „Diesseits von Eden“ erscheint im August im Adeo-Verlag. HIER gehts zur Vorbestellung.
  • Leider mussten wir die Reise coronabedingt zweimal verschieben, aber 2023 ist es soweit. Es geht für 10 Tage nach Israel, gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden der EAD, Siegfried Winkler, und meinem Freund Andreas Martz. Infos folgen demnächst, bitte Termin schon vormerken: 12. - 21. Mai 2023.
 

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
 
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