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„Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht!“
Mt 14,27
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Liebe Freunde,
diesen Satz ruft Jesus seinen Jüngern zu, als er ihnen im Sturm auf dem Wasser begegnet. Bezeichnenderweise sagt er nicht nur die uns sehr bekannte Aufforderung „Fürchtet euch nicht!“ sondern zuerst „Seid guten Mutes!“ Als Nachfolger Jesu haben wir das Privileg, keine Angst haben zu müssen. Wir dürfen wagen, selbst im Sturm Hoffnung zu haben. Petrus hat in dieser Situation eine tiefe Lektion gelernt, die uns allen zur Verfügung steht: Wenn ich auf meinen Herrn schaue, dann kann auch ich im bedrohlichen Sturm auf dem Wasser gehen.
Politik und Gesellschaft können uns in verschiedenen Bereichen herausfordern. Wenn wir auf Jesus schauen, finden wir unsere Sicherheit in ihm – auch angesichts Abstimmungen wie beispielsweise zur Regelung des assistierten Suizids am 6. Juli 2023 oder bezüglich des Selbstbestimmungsgesetzes. In diesen beiden Bereichen bringen wir uns als Politikbüro der Evangelischen Allianz nach unseren Möglichkeiten ein.
Gott ist unsere Hoffnung. Er kennt die Zukunft und ist souverän. Wir dürfen guten Mutes sein.
Mit diesen Gedanken grüßt euch herzlich das Berliner Büro in dieser letzten Sitzungswoche vor der parlamentarischen Sommerpause.
Frank Heinrich mit Dorothea Kirschner und Norina Welteke
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© Domaratius-Enders
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Herzliche Einladung zu aktuellen Veranstaltungen
Politikbriefing: Israelbezogener Antisemitismus
Antiisraelismus ist eine ernstzunehmende gefährliche Erscheinungsform des modernen Antisemitismus. In nahostpolitisch brisanten Zeiten sind im politischen und gesellschaftlichen Diskurs sowie in der Medienberichterstattung Ungleichbehandlung und problematische Narrative in Bezug auf den Staat Israel wieder vermehrt festzustellen. Wo überschreitet angemessene Kritik an israelischer Politik das gesunde Maß? Und welche Tendenzen und Vorfälle aktuellen israelbezogenen Antisemitismus dürfen nicht unbeachtet bleiben?
Wir laden euch gemeinsam mit der Initiative 27. Januar e.V. und der jüdischen Studierendenunion in Deutschland herzlich zu einer Bestandsaufnahme zum Thema „Israelbezogener Antisemitismus“ ein: Donnerstag, 6. Juli 2023, 19:00 - 19:45 Uhr per Zoom oder auf dem i27jan-Instagram-Account
Allianzkonferenz "Vollmächtig" in Bad Blankenburg
Vom 26. bis 31. Juli 2023 findet die 127. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg (Thüringen) statt. Ein vielseitiges Programm und eine ganz besonderes Miteinander erwartet die Besucher. Die begeisterten Rückmeldungen der Besucher der letzten Jahre bestätigen, dass man diese gemeinschaftliche Atmosphäre auf jeden Fall einmal erleben muss. Wir laden euch ganz herzlich dazu ein. Frank Heinrich wird beim Abschlussgottesdienst am Sonntagnachmittag predigen. Wir würden uns freuen, einige von euch dort kennenzulernen!
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Antrittsbesuche im Bundestag
als neuer Politischer Beauftragter der Evangelischen Allianz in Deutschland
Mit dem Frühling dieses Jahr begann für Frank Heinrich eine ganze Reihe an Besuchen im Bundestag bei den religionspolitischen Sprechern der Fraktionen und den Fraktionsvorsitzenden. Zuallererst möchten wir dadurch persönliche Beziehungen aufbauen und pflegen zu den einzelnen Politikern und ihnen bewusst machen, dass wir präsent und verfügbar sind, insbesondere für die uns am Herzen liegenden Themen. Außerdem konnten und werden wir genau diese Themen (allen voran Religionsfreiheit und Menschenrechte, Gesetzesvorhaben wie Suizidassistenz und Selbstbestimmungsgesetz, Abtreibung, Menschenhandel und Prostitution) mit den Abgeordneten ansprechen, ihre Einschätzung und Vorgehensweise erfragen und herausstellen, was uns als Evangelische Allianz wichtig ist. Wir nutzen die Begegnungen ebenfalls, um die Bedeutung von „evangelikal“ zu erläutern, damit Missverständnisse und falsche Politisierung ausgeräumt werden können. Wir planen übrigens, im Laufe des Jahres eine Reihe Erklär-Videos zum Thema „Evangelikal“ zu erstellen.
Wir haben uns bereits mit Sandra Bubendorfer-Licht (FDP), Thomas Rachel (CDU), Lars Castellucci und Rolf Mützenich (beide SPD) getroffen. Vor uns liegen Termine u.a. mit Friedrich Merz (CDU) und Lamya Kaddor (Grüne). Bitte betet besonders auch für diese Politiker, dass sie sich in Weisheit und Mut für Themen rund um den Glauben einsetzen können.
© Uwe Heimowski
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© Büro Thomas Rachel
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Sitzung des AK Politik und Iran-Demo am 15.06.
Im Juni kam der Arbeitskreis Politik wie üblich für einen Sitzungstag in Berlin zusammen. Nach einem geistlichen Input darüber, dass wir Christen zur Liebe und nicht zum Hass berufen sind, besprachen wir brennende Themen wie das kommende Selbstbestimmungsgesetz, grundsätzliche Umgangsformen innerhalb der Evangelischen Allianz und bezüglich Medien und Politik. Der hier beschlossene Verhaltenskodex wird in Kürze auf unserer Webseite erscheinen.
Parallel zu unserer Sitzung demonstrierten Iranerinnen und Iraner, Menschen mit iranischem Hintergrund und Freunde der iranischen Bevölkerung an zehn Stellen auf dem Weg zwischen dem Bundestag und der iranischen Botschaft für die Einhaltung von Menschenrechten und besonders die Situation von Frauen im Iran. Als Mitglied der Initiative „Herz für Iran“ und stellvertretend für die Evangelische Allianz hat Frank Heinrich vor dem Bundestag und vor dem Brandenburger Tor jeweils eine bewegende Rede mit Appell für die Freiheit des iranischen Volkes gehalten. Mit einem Stück Stein aus der Berliner Mauer ermutigte er die Anwesenden mit den Worten: "Regimes können fallen." Unser Gott hat vor einigen Jahren mit der Wiedervereinigung ein riesiges Wunder für Deutschland bewirkt. Wir wollen genau so ein Wunder für den Iran sehen. Lasst uns unablässig dafür eintreten.
© AK Politik / Johann Matthies
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Iran-Gebet
Gemeinsam mit der Initiative „Herz für Iran“ hat die Evangelische Allianz am Abend des 26. Juni 2023 zu einem Info- und Gebetsabend bezüglich der aktuellen Lage im Iran eingeladen. Über Zoom haben Christen mit iranischem Hintergrund von der politischen Lage berichtet und sehr persönliche, bewegende Geschichten von mutigen Menschen erzählt. Die Lage der Christen im Iran wie auch anderer Regimekritiker spitzt sich momentan dramatisch zu, täglich werden Hinrichtungen durchgeführt. Doch diese Christen predigen keinen Hass gegen die iranische Regierung, sie halten an ihrer Hoffnung auf den Retter Jesus Christus fest und werden nicht müde, Seine Gute Botschaft weiterzugeben. Informationen über weitere Aktionen könnt ihr entweder über Instagram "Herz für Iran" oder weiterhin über diesen Newsletter erhalten.
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Kirchentag in Nürnberg und Johannisempfang
Vom 7. bis zum 11. Juni fand der Evangelische Kirchentag in Nürnberg statt. IDEA berichtet von einem Gespräch mit Frank Heinrich, der u.a. die Empfänge von der SPD, den Grünen, der FDP und der ACK auf dem Kirchentag besuchte, so: „,Ja, ich hatte meine Vorurteile: Aber es lohnt sich, selbst hinzugehen, hinzuhören und reinzuschmecken.‘ Er habe sich an einer äußerst positiven Grundstimmung erfreut, insbesondere am „Abend der Begegnung“, an dem 120.000 Christen die Innenstadt bevölkerten. Geistlich bewegt habe ihn sehr, so Heinrich, wie Christen aus ganz Deutschland und darüber hinaus einander begegnet seien und Gott gefeiert hätten, etwa in Bibelarbeiten, Gottesdiensten, Konzerten und Gebetsveranstaltungen Heinrich räumte zugleich ein, dass er ,auch einiges als herausfordernd und grenzwertig oder mehr‘ empfunden habe.“ (Ausgabe #24) Seitdem hat er zahlreiche Gespräche geführt, die sich kritisch, kontrovers und konstruktiv mit den Inhalten des Kirchentags auseinandersetzten.
Ebenfalls von der Evangelischen Kirche eingeladen besuchten wir als gesamtes politisches Büro am 21. Juni den Johannisempfang in der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem Gendarmenmarkt. Prälatin Anne Gidion eröffnete mit einem sehr demütigen Verweis auf die Rolle von Johannes, dem Täufer, auch wir seien nicht für uns selbst da, sondern verwiesen auf einen Anderen, Jesus. Den Festvortrag hielt EKD-Ratsvorsitzende Kurschus. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz war anwesend und hielt ein Grußwort. Anschließend stand er noch für eine gute Stunde für Gespräche zur Verfügung. Darüber hinaus waren Religionspolitiker nahezu aller Fraktionen vertreten. Abgerundet wurde der gelungene Sommerabend durch die himmlischen Stimmen des Berliner Mädchenchores.
© Frank Heinrich
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© Uwe Heimowski
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Micha-Sonntag
Micha Deutschland e.V. lädt Gemeinden ein, sich in diesem Jahr in einem "Micha-Sonntag"-Gottesdienst, unter dem Titel "Handeln in Hoffnung", mit den Themen Klimagerechtigkeit und globale Nächstenliebe auseinanderzusetzen. Dazu stellt Micha kostenlose Gottesdienstmaterialien (Predigtentwurf, Predigtvideo, Moderationsvorschläge,…) zur Verfügung. Die Materialien können nach einer Anmeldung auf der Website der Micha-Initiative heruntergeladen werden. Micha schlägt vor, den Gottesdienst gemeinsam mit vielen anderen Gemeinden in Deutschland am 24.09.23 zu veranstalten, der Gottesdienst kann aber auch an einem anderen Datum durchgeführt werden.
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Initiative Schöpfung
Unter dem Dreiklang Staunen. Hoffen. Handeln. hat sich eine konfessionsübergreifende Gruppe gebildet, der Frank Heinrich angehört und die die Sichtbarkeit und Relevanz von Themen rund um Schöpfung und Nachhaltigkeit verstärken möchte. Dabei geht es weniger um politischen Aktivismus sondern eher um einen positiven Ansatz des Perspektivwechsels hin zu neuer Freude über den Schöpfer und die gute Schöpfung. Bestehende Projekte sollen miteinander verbunden und für einen bestimmten Zeitraum (wahrscheinlich Herbst 2024 bis Herbst 2025) verstärkt kommuniziert werden. Wie sich das genau ausgestalten wird, ist noch in der Planungsphase.
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Politische Veranstaltungen
Teamwork im Berliner Büro
Um auf möglichst vielen Veranstaltungen im politischen Berlin präsent zu sein, die für unsere Themen relevant sind, teilen wir uns als Büro regelmäßig auf. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Veranstaltung ein paar Events der letzten Monate, um die thematische Bandbreite unseres Engagements zu beleuchten:
Als gesamtes Büro waren wir beim parlamentarischen Frühstück der Wertestarter vertreten. Ihr Anliegen ist allgemein die Förderung von Initiativen und Organisationen, die Kindern und Jugendlichen christliche Werte vermitteln – und die Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements, die dies ermöglicht. An diesem Frühstück wurde speziell der Sport als werte- und demokratieförderndes Element in der Gesellschaft beleuchtet.
Dorothea Kirschner und Norina Welteke die Evangelischen Allianz auf der diesjährigen religionspolitischen Tagung der SPD-Fraktion im Bundestag. Thema: (glaubens-)ethische Fragen im Zusammenhang mit digitalem Fortschritt und künstlicher Intelligenz.
Frank Heinrich wurde von unserem damaligen Praktikanten Linus Trillitzsch zu einem Expertengespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema Prostitution begleitet und Norina Welteke besuchte eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung mit dem Titel „Queer leben in Berlin“. Dorothea Kirschner nimmt darüber hinaus regelmäßig am Stephanuskreis der CDU/CSU-Fraktion (Themenschwerpunkt: Christenverfolgung und Religionsfreiheit) sowie an Veranstaltungen zu den Themen Israel, Antisemitismus und jüdischem Leben teil, so zuletzt beim Botschaftsempfang der israelischen und aserbaidschanischen Botschaft.
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Internationale Berliner Begegnung
Die internationale Gebetsfrühstücksbewegung, in Deutschland organisiert durch die Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung, ist am Blühen und Wachsen, wie wir dieses Jahr vom 11. bis zum 13. Mai auf dem Berliner Gathering wieder erleben konnten. 280 Menschen aus gut 40 Ländern, unter ihnen Politiker, Botschafter und Freunde der Bewegung, kamen um gute Gemeinschaft zu pflegen und natürlich um zu beten, was prominent auf der Tagesordnung stand. Eröffnet wurde die Konferenz dieses Jahr von der stellvertretenden Bundestagspräsidentin Petra Pau im Fraktionssaal der CDU/CSU-Fraktion. Von geistlicher Tiefe geprägt war auch die Ansprache des Königs Letsie III. von Lesotho.
Vor dem Hintergrund dieser Bewegung hat sich letztes Jahr eine internationale Gebetsgruppe für die Ukraine gegründet, die weiterhin wöchentlich online zusammentrifft. Sie steht ein für Frieden und darüber hinaus Versöhnung zwischen den Völkern.
© Frank Heinrich (Gebetsfrühstück)
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Praktikant Simon Philippi
Mein Name ist Simon Philippi, ich studiere gerade im 10. Semester Evangelische Theologie in Tübingen. Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2023 habe ich ein vierwöchiges Praktikum im Berliner Büro absolviert. In dieser Zeit wurde mir neu bewusst, wie wichtig es ist, dass ich mich als Christ aktiv in dieser Welt einbringe und dabei mit den unterschiedlichsten Menschen kooperiere. Denn es gibt viele Missstände, die man nur gemeinsam anpacken kann. Gerade die verschiedenen Gespräche mit (christlichen) Interessenvertretern waren hier inspirierend. Zudem fand ich sehr interessant, die aktuellen Debatten hautnah mitzubekommen, sich einmal dezidiert mit politischen und juristischen Texten auseinanderzusetzen und sich in komplexe Themen einzuarbeiten. Alles in allem bin ich sehr dankbar für die Einblicke in das politische Berlin und die Arbeit der Evangelischen Allianz, sowie für die gute Gemeinschaft innerhalb des Büros.
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Andacht im Bundestag von Uwe Heimowski
Passend zum Pfingstfest mit dem Lied „O komm du Geist der Wahrheit“ eingeleitet, hielt Uwe Heimowski am 25. Mai 2023 die christliche Morgenandacht im Bundestag. Welch eine starke Aussage in diesem Haus, in dem Weichen für die Zukunft des Landes gestellt werden. Dorothea Kirschner und Norina Welteke waren dabei.
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Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.
Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F
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