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Und er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt vierzig Tage lang... Und er aß nichts in diesen Tagen. (Matthäus 4,1)
Liebe Freunde und Geschwister,
mit dem Aschermittwoch am 14. Februar starteten zahlreiche Christen weltweit in die diesjährige Fastenzeit. Diese 40 Tage vor Ostern werden traditionell genutzt, um auf bestimmte Dinge im Alltag oder in der Ernährung zu verzichten, sich somit von den eigenen Gewohnheiten zu lösen und den Blick darauf zu richten, was tatsächlich im Ursprung des Lebens steht: Gott in Seiner Liebe zu den Menschen und dieser Welt. In der Fastenzeit machen sich Christen neu bewusst, dass sie zutiefst von Gott, dem himmlischen Vater, abhängig sind. Die zweite Dimension des Fastens neben dem Hinschauen auf Gott ist das Hinschauen auf unsere Mitmenschen, das Bewusstwerden, dass jeder Mensch im Bilde Gottes geschaffen wurde. Meine Kollegin nannte diese Periode ganz charmant eine „Kur fürs Ego,“ also einen Weg, das eigene Ego wieder an seinen richtigen Platz zu verweisen. In der Fastenzeit wollen wir uns wieder neu entscheiden einander zu tragen und zu ertragen, Schmerzen auszuhalten für die, die im Schmerz sind. Und das alles in Hinblick auf das größte Wunder aller Zeit: Gottes Sohn gibt Sein eigenes Leben am Kreuz, um Menschen und Gott miteinander zu versöhnen.
Mit der Hoffnung auf Seine Gnade, die uns in Umkehr leitet, grüßen Euch
Frank Heinrich mit
Dorothea Kirschner und Norina Welteke
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Pressekonferenz Religionsfreiheit/Christenverfolgung
„Schützen und durchsetzen gehört zusammen. Wenn Häuser, in denen Juden leben, gekennzeichnet werden und auf unseren Straßen religiös motivierter Hass verbreitet wird, muss der Staat mit äußerster Entschiedenheit gegen die Täter vorgehen“, erklärt Prof. Thomas Schirrmacher, Präsident der weltweiten Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz . Mit einer Pressekonferenz am 11. Dezember 2023 in unseren Räumlichkeiten wurden die aktuellen Jahrbücher Religionsfreiheit bzw. Christenverfolgung vorgestellt. Auch dieses Jahr erheben zahlreiche Autoren dieser Fundgrube in spannenden Artikeln ihre Stimmen, um bedenkliche Entwicklungen der Religionsfreiheit und Zustände der Verfolgung von Christen bekannt zu machen. Besonders erfreulich ist die Mitwirkung von Vertretern vier unterschiedlicher, im Bundestag vertretener Parteien, allen voran Frank Schwabe, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Gegen eine Spende für das entsprechende Porto, lassen wir gerne den zehn ersten Personen, die sich diesbezüglich bei uns melden, eine gedruckte Ausgabe der Jahrbücher zukommen.
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Tage der Begegnung 2023
Vom 13. bis zum 15. Dezember letzten Jahres fanden die jährlichen Tage der Begegnung im Bundestag statt, zu dem Politiker junge, politikinteressierte Menschen aus ganz Deutschland eingeladen haben. Unter dem Hauptthema „KI – In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ wurde sich viel themenbezogen aber auch insgesamt politisch und ganz persönlich ausgetauscht. Auch der Gesandte der israelischen Botschaft in Deutschland, Aaron Sagui, sprach zur aktuellen Lage in Israel und den deutsch-israelischen Beziehungen und klärte über die historischen Hintergründe des Nahostkonfliktes auf. Unser damaliger Praktikant Jonathan Wild war dabei und erzählt hier von seinen Erfahrungen.
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Politische Lage in Deutschland
„Wir sollten aufstehen, aber nicht nur gegen Demokratiefeindlichkeit, Hass und Rassismus, sondern vielmehr für etwas einstehen. Darin sehe ich eine Chance.“ Das PRO-Medienmagazin hat Frank Heinrich zu den aktuellen Demonstrationen in Deutschland interviewt.
Um diesem Thema zu begegnen, lässt er sich gerne zu Gesprächsrunden im Allianzrahmen einladen und gibt Auskunft über die Funktionsweise der Politik und Partizipationsmöglichkeiten in unserer Demokratie. Am 6. März 2024 beispielsweise findet eine solche Gesprächsrunde in Neumarkt (Bayern) statt. Wer in der Nähe ist, kann gerne vorbeischauen.
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Wenn Christen zusammenkommen…
… wird gebetet und entsteht Einheit. Das war bei der diesjährigen Allianzgebetswoche in der zweiten Januarhälfte wieder deutlich zu spüren. Frank Heinrich hat über den Zeitraum verteilt u.a. in Siegen, Nürnberg, Plauen und kleineren Orten im Erzgebirge 8 Predigten zum Thema Mission gehalten. Dabei liegt ihm die Perspektive sehr am Herzen, dass Mission nicht immer evangelisieren und predigen bedeutet, sondern ganz praktisch in dieser Welt zu leben und mit den Menschen in Kontakt zu kommen.
„Natürlich entsteht Einheit nicht durch ein einziges gemeinsames Frühstück und Gebet. Aber Einheit kann dort entstehen, wo man zusammen kommt und einander wirklich zuhört,“ sagt Frank Heinrich gegenüber IDEA in Bezug auf das Nationale Gebetsfrühstück in Washington, von dem er dieses Frühjahr gemeinsam mit Tilo Braune (auf dem Foto), dem Vorsitzenden der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung, wieder einmal Teil sein konnte. Gerade in Zeiten großer Zerrissenheit ist es schön zu erleben, wie Jesus quer über Länder, Konfessionen und Parteigrenzen hinweg im Zentrum ist.
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(Trans-)Gender
Im letzten Newsletter hatten wir mehrere Papiere zu diesem Thema nebeneinander gestellt, wovon die Broschüre „ Eine Orientierungshilfe zur (Trans-)Genderdebatte“, das wir gemeinsam mit der SMD herausgegeben haben, nun fertiggestellt wurde. Gerne senden wir euch Exemplare zu und freuen uns über einen kleinen Spendenbetrag zur Kostendeckung.
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Kontroverse über Abtreibungsberatungsstellen und Abtreibungsgegner
Es stand bereits im Koalitionsvertrag, nun wurde Anfang Januar 2024 der entsprechende Regierungsentwurf eines „ Gesetzes zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes“ unter Federführung des Bundesfamilienministeriums veröffentlicht. Hauptinhalt ist, dass eine 100m Bannmeile um Schwangerschaftsberatungsstellen geschaffen werden soll, um schwangere Frauen im Konflikt um Abtreibung vor Verwirrung und Verunsicherung durch Abtreibungsgegner abzuschirmen. Wir sind an dem Thema dran. Gleichzeitig laden wir Euch dazu ein, dass ihr Euch mit konkreten Fragen in eigenen Worten an „Euren“ Abgeordneten wendet, um mehr Klarheit in das Gesetzesvorhaben zu bringen und zu zeigen, dass das Thema die Gemüter bewegt. Ein freundliches und respektvolles Anschreiben ist dabei deutlich zielgerichteter und effektvoller als große Emotionen.
Mögliche Fragen könnten sein: - Woraus ergibt sich die Notwendigkeit des Gesetzes und auf welcher Datenbasis wurde es entwickelt? Bislang gibt es keine einschlägigen Statistiken über Proteste vor Abtreibungsberatungsstellen. In den beiden bekannten Fällen von Gerichtsprozessen in Frankfurt und Pforzheim konnte keine Rechtsunsicherheit bezüglich der gegenüberstehenden Grundrechtspositionen festgestellt werden. Wie schätzen Sie das ein?
- Inwieweit soll das Vorhaben Rechtssicherheit in Konfliktfällen stärken? Nötigendes Verhalten ist bereits verboten. Vollzugsbehörden anhand von subjektiven Einschätzungen der Emotionen der Frauen („stark verwirrt oder beunruhigt“) über ein Eingreifen entscheiden zu lassen, bietet großen Ermessensspielraum und könnte die Grundrechte Protestierender unverhältnismäßig einschränken.
- Auf welcher Grundlage sollen Vollzugsbehörden vor Ort entscheiden, welche medizinischen Aussagen über Schwangerschaftsabbrüche als wahr oder unwahr gelten? Selbst die Wissenschaft ist sich beispielsweise des Einflusses einer Abtreibung auf die Psyche der Frau uneinig. Wie soll gewährleistet werden, dass legitime Meinungen nicht zensiert werden?
- Wie häufig und intensiv wird momentan in Deutschland das Beratungskonzept für Schwangerschaftsabbrüche durch Abtreibungsgegner gestört? Inwieweit ist der ungehinderte Zugang zu Beratungsstellen momentan nicht gewährleistet?
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„In Verantwortung“ – politisches Selbstverständnis der EAD
Wir haben das politische Grundverständnis der Evangelischen Allianz in Deutschland e.V., das ihr aus der Broschüre „Suchet der Stadt Bestes“ kennt, überarbeitet und aktualisiert. Ab sofort ist unsere Stellungnahme zu Grundsätzen in Politik und Gesellschaft zunächst in digitaler Version unter dem Titel „ In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ und zeitnah auch in gedruckter Form erhältlich.
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Thema Migrationspolitik
Fragestellungen rund um Migration und Flüchtlinge beschäftigen die Menschen in Deutschland wieder intensiv. Um zu einer sachlich informierten Debatte beizutragen, hat Michael Heß, Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt u.a. im Asylrecht, eine kurze Übersicht über Schlüsselbegriffe und aktuelle Streitpunkte in der Migrationspolitik erstellt. Die Intention dieses Dokuments ist dabei nicht, der juristischen Komplexität des Themas gerecht zu werden. Es bietet eher grundsätzliche Begriffsklärungen und Hilfestellungen für weitere Recherchen. In seiner persönlichen Notiz begegnen wir einer sehr interessanten Stimme, die wir gerne hier zu Wort kommen lassen möchten.
Wir haben Michael Heß auf unserer letzten Tagung „ Zeichen der Zeit“ in Bad Blankenburg kennengelernt. An dieser Stelle laden wir ganz herzlich zur nächsten Tagung vom 12. bis zum 14. September 2024 ein!
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Einladungen
Abschließend laden wir euch herzlich zu einer Reihe spannender Veranstaltungen ein, auf die wir euch gerne aufmerksam machen möchten. Wir freuen uns darauf, einige von euch dort anzutreffen! Merkt euch auch gerne den 27. November 2024 für unseren diesjährigen Adventsempfang vor.
Am 10. April 2024 um 18:00 Uhr veranstalten wir zusammen mit Tearfund Deutschland einen Frühjahrsempfang in der St.-Matthäus-Kirche Berlin. Das Thema des Abends wird sein: „Practice what you preach. Kirchen als weltweite Orte der Veränderung.“
Mit der kreativen Schreibwerkstatt „Frieden – Schreiben gegen die Ohnmacht und für das Miteinander“ bieten wir in Zusammenarbeit mit der Schreibpädagogin Amelie Rick die Möglichkeit, sich schreibend und ganz individuell mit dem Frieden auseinanderzusetzen und miteinander und mit Gott ins Gespräch zu gehen. Eingeladen sind all diejenigen, deren Herzen sich nach Frieden sehnen und die sich gerne auf das Abenteuer einlassen wollen, sich schriftlich mit sich selbst und der eigenen Umwelt auseinanderzusetzen.
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Auf keinen Fall verpassen solltet ihr die RTL-Inszenierung der Passion am 27. März 2024 in Kassel oder vor dem Fernseher. Vielleicht ist das eine gute Chance, die Übertragung gemeinsam mit Freunden zu schauen! Es werden 8.000 Freikarten des Events vergeben und die christlichen Initiatoren suchen noch 100 Personen, die bei der Prozession das Kreuz mittragen, und 700 weitere, die dabei mitlaufen und -beten würden. Bei Interesse meldet Euch gerne bei uns. Übrigens: Momentan entsteht eine evangelistische Website, www.glaubeerleben.de, die dann zu diesem Event online geht und beworben wird. Auf dieser können Menschen, die mehr über den Glauben erfahren möchten, Informationen und Vernetzung finden.
Die Wucht der "Israelkritik" und das eigene vermeintliche Unwissen in Bezug auf den Nahostkonflikt lassen viele schweigen. In dem vielfach erprobten Argumentationstraining „ Sprachfähig für Israel“, das vom 12. bis zum 14. April 2024 erneut in Bad Blankenburg durchgeführt wird, gibt die Islamwissenschaftlerin und Journalistin Carmen Shamsianpur Hilfestellung, die eigene Position zu finden, zu festigen und zu vertreten.
Vom 21.-24. April 2024 findet die jährliche Konferenz „ Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung“ im Schönblick statt, zu der wir herzlich einladen. Es ist ein schweres Thema, zugegeben, aber genau deswegen umso dringlicher, dass wir uns dem Leid bewusst sind, das Realität für viele Frauen hier in Deutschland ist, und als Christen dagegen aufstehen. Frank Heinrich wird hier beim Abschlussgottesdienst predigen.
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Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.
Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F
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