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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
Der Herr ist König ewiglich, dein Gott, Zion, für und für. Halleluja!
 
(Psalm 146, 10)

Wir erleben gerade Zeitgeschichte. Sowohl im Ausland: Korea, USA, Iran, Syrien, Gaza, Israel, Russland, Georgien, Rumänien, Ukraine, als auch im Inland scheinen sich manche Dinge grundlegend zu ändern. Selbstbestimmungsgesetz, Abtreibungsdebatte, Landtagswahlen und Regierungsbildungen in den neuen Bundesländern, Koalitionsbruch, zunehmendes Sichtbarwerden von Antisemitismus in Deutschland.

Und so neigt sich ein ereignisreiches Jahr seinem Ende zu.

In den letzten Monaten und Wochen haben wir gemerkt und rückgemeldet bekommen, wie dringend es offensichtlich ein politisches Büro der Evangelischen Allianz in Berlin braucht.

Im letzten Jahr waren wir vielfältig unterwegs: Bei den aus unserer Sicht wichtigen Themen durften wir am Ball sein und immer wieder Akzente setzen. Ein kleiner thematischer Überblick über die Gesetzesvorhaben und Themenbereiche, in denen wir uns engagiert haben: Selbstbestimmungsgesetz, Religionsfreiheit und Christenverfolgung, Suizidbeihilfe, Menschenhandel/Prostitution (Nordisches Modell), Schwangerschaftskonflikt, Organspende, Adoption & Pflegefamilien (vulnerable Kinder), Israel, Antisemitismus und Extremismus. Immer wieder konnte ich in verschiedenen Medien Auskunft dazu geben.

Zwischen Veranstaltungen, Begegnungen, Pressekonferenzen und thematischen Inputs gab es eine breite Notwendigkeit, im Gespräch zu sein und inhaltlich Stellung zu beziehen. Hier sind wir für alle Gebetsunterstützung von Herzen dankbar, merken aber auch, dass wir finanziell an unsere Grenzen kommen, wenn wir diese Arbeit in gleichem Umfang und Qualität fortführen wollen.

Wir vertrauen auch weiterhin auf Gottes Souveränität und Seine Güte, ganz besonders in der heutigen Zeit, die sich in so vielerlei Hinsicht wie noch nie dagewesen anfühlt.

Möge der Gott des Friedens Ihnen und euch in dieser Weihnachtszeit ganz persönlich begegnen. Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit Ihm.

Herzliche Segensgrüße
Frank Heinrich
mit Dorothea Kirschner, Norina Welteke und Tobias Hofsommer
 
 
Drei Personen stehen vor einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum in einem modernen Gebäude. Der Baum ist mit roten und goldenen Ornamenten sowie Lichtern dekoriert. Die Personen lächeln und tragen formelle Kleidung. (Text KI generiert)
 
 
 
 
 
 
Adventsempfang
 
Am 27. November 2024 feierten wir unseren alljährlichen Adventsempfang. Auch wenn im Bundestag kurzfristig entschieden wurde, die Sitzungswoche zu streichen – und somit die meisten Abgeordneten nicht in Berlin waren, hatten wir einen wirklich schönen Abend: Großartige Gemeinschaft, tiefe Gespräche, neue Kontakte und natürlich eine feierlich-adventliche Atmosphäre. Zu Beginn gab es einen kurzen Impulsteil, als Gast sprach diesmal Edite, eine Kulina aus dem Amazonasgebiet, und eröffnete uns den Horizont, welche Not in ihrem Volk besteht. Für uns wieder neu Auftrag und Motivation, uns für Menschenrechte weltweit einzusetzen.

Eine Gruppe von Menschen unterhält sich in einem Raum, während eine Frau mit Mikrofon auf einer Bühne spricht. Im Hintergrund ist ein Kaminfeuer zu sehen. (Text KI generiert)

© Klaus Ulrich Ruof

 
 
 
 
 
 
Neuregelung Schwangerschaftsabbruch
 
Wir haben die Debatte um §218 im Rahmen der ersten Lesung wie gebannt gemeinsam am Bildschirm verfolgt – und waren doch wenig überrascht darüber, wie die Debatte lief: Hier trafen wirklich grundlegend gegensätzliche Auffassungen über einige der wichtigsten ethischen Fragen – was ist Leben und welche Rechte stehen ihm zu – aufeinander.

Auffallend war, dass die Befürworter der Aufkündigung des aktuell bestehenden Kompromisses in großen Teilen lauter und emotionaler auftraten. Was auf jeden Fall deutlich wurde: Unter einer zukünftig aller Wahrscheinlichkeit nach anderen Regierung werden die Vorzeichen zu diesem Thema wieder anders stehen.

Auch wenn sich medial schon vieles nur noch auf den bevorstehenden Wahlkampf konzentriert: Es ist tatsächlich möglich, dass der Gesetzentwurf aus den Ausschüssen zurück ins Parlament zur 2. und 3. Lesung überwiesen wird und es somit noch vor der Wahl zur Abstimmung kommt. Diesen künstlichen Zeitdruck bei diesem Thema kritisieren wir deutlich. Mitglieder des Ethikrates tun dies ebenfalls, das Pro-Medienmagazin hat den entsprechenden FAZ-Artikel gut kommentiert.

Deshalb: Jetzt ist die richtige Zeit, auf die eigenen Wahlkreisabgeordneten zuzugehen – schriftlich oder auch persönlich – und dabei auf die ein, zwei Facetten des Themas einzugehen, die Ihnen und Euch besonders wichtig sind. Online-Petitionen werden leider nicht in derselben Dringlichkeit wahrgenommen wie die persönliche Kontaktaufnahme.

Darüberhinaus hat Pro einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien geworfen und zusammengetragen, was dort zu den ethischen und lebensrechtlichen Fragen steht.

 
 
 
 
 
Pressekonferenzen
 
Gerne nutzen wir unser Büro für Pressekonferenzen, bei denen wir auf wichtige menschenrechtliche Themen aufmerksam machen. Manchmal sind wir selbst aktiv und auch inhaltlich beteiligt, manchmal haben wir die Gastgeberrolle. In den letzten Wochen konnten fanden die folgenden Pressekonferenzen / Politikbriefings in unseren Räumen statt:

Jahrbücher: Religionsfreiheit und Christenverfolgung 2024
Gegen Portospende können wir Ihnen gerne das neu erschienene Jahrbuch zusenden. Dazu einfach eine E-Mail an buero.berlin@ead.de senden.


Israel: Politikbriefing zum IStGH-Haftbefehl gegen Netanyahu (Initiative 27. Januar e.V.)

 
 
 
 
 
Internationale Arbeit
 

European Prayer Breakfast


Jedes Jahr findet in Brüssel das European Prayer Breakfast statt, so auch dieses Jahr Anfang Dezember. Über 500 Personen aus der ganzen Welt trafen sich zu Gebet, Gemeinschaft und Austausch und viele neue Kontakte wurden geknüpft, insbesondere auch spätabends, wenn die Atmosphäre locker wurde… Ganz besonders dankbar war ich, dass das Side-Event, das ich mit einigen Mitstreiterinnen organisiert habe, so gut besucht war. Thema war „Developping guidelines on the intersection of human trafficking and technology“ (Entwicklung von Leitlinien an der Schnittstelle von Menschenhandel und Technologie). Wir hatten exzellente Experten aus neun verschiedenen Ländern auf dem Panel. Zahlreiche Rückmeldungen bestätigten dies.

First Step Forum


Im November durfte ich Mitveranstalter beim First Step Forum sein, das diesmal in Berlin zusammentraf. Es ist eine bunte Mischung Verantwortungsträger aus aller Welt, die für Religionsfreiheit und Demokratie eintreten, insbesondere in Ländern, in denen das keine Selbstverständlichkeit ist. Somit ist es eine Form von Hintergrunddiplomatie, wo in vertrautem Rahmen Friedensstifter über Länder- und Religionsgrenzen vernetzt werden. Es war eine wirklich inspirierende Zeit.
Einer der Teilnehmern besuchte uns zudem im Büro, Dr. Milad Alaid (Name geändert), der in seinem Heimatland ein wahrer Religionsfreiheitskämpfer ist, insbesondere für die christliche Minderheit. Es gibt so viele mutige Menschen, die wir im Gebet unterstützen können – er ist einer davon.

 
 
 
 
 
FRIEDEN
Abschlussabend der Schreibwerkstatt „Frieden“
 
Am 30. November 2024 ist unsere erste Schreibwerkstatt über den Frieden mit einem wunderschönen und geselligen Abschlussabend in Berlin zu Ende gegangen. Frank Heinrich hat im Namen der Evangelischen Allianz ein Grußwort vor den etwas mehr als 40 Anwesenden gesprochen. Auch Ralf Schneider, der Geschäftsführer der Stiftung Bildung.Werte.Leben, die dieses Projekt durch ihre finanzielle Förderung möglich gemacht hat, saß mit im Publikum. Über zehn Wochen haben sich die Teilnehmer unter der Leitung der Schreibpädagogin Amelie Rick und unserer Politikreferentin Norina Welteke dem Thema Frieden von unterschiedlichen Richtungen genähert und eigene, bewegende Texte verfasst. Zwei Lieblingstexte durften auf dem Abschlussabend vorgelesen werden, wodurch jeder Teilnehmer gebührend gefeiert wurde.

 
 

 
 
 
 
 
Erarbeitung einer Handreichung zum Thema Trans / Selbstbestimmungsgesetz
 
Am 10. Dezember 2024 hat sich unsere Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der Handreichung zum dritten Mal in großer Runde getroffen, nachdem die einzelnen Kleingruppen über einige Wochen selbstständig an ihren Bereichen gearbeitet hatten. Die Arbeit schreitet gut voran und es ist schön zu erleben, wie die Allianz über ihre gesamte Breite zusammenarbeitet, mit großem Engagement und gleichzeitig einer angemessenen Nüchternheit, immer mit dem Blick darauf, was nötig ist und was nicht.

Mit dem anstehenden Regierungswechsel – und möglicherweise zu erwartender Neubewertung des Themas – ist es allerdings noch nicht klar, ob es sinnvoll ist, ein Heft zu drucken oder ob eine Onlineversion fürs Erste passender ist. Wir versuchen jedoch, noch in die Wahlkampfzeit hinein erste Eckdaten zur Verfügung zu stellen, wie man mit der aktuellen Gesetzeslage umgehen kann.

 
 
 
 
 
Diese Woche im Bundestag
 

Stephanuskreis


In der letzten Sitzungswoche nahmen wir an der letzten Sitzung des Stephanuskreises (Kreis innerhalb der CDU/CSU-Fraktion zu den Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung) in dieser Legislaturperiode teil. Dr. Ottinger von der Konrad-Adenauer-Stiftung gab einen exzellenten Ausblick über die künftigen Aufgaben und Entwicklungen im Bereich Religionsfreiheit und Religionspolitik für die nächsten Jahre - es gibt viel zu tun! Dies haben auch die anwesenden Abgeordneten wahrgenommen, die sich dies bei Wiederwahl als „Hausaufgaben“ für die nächste Amtszeit mitnehmen wollen.

Tage der Begegnung 2024


Der krönende Abschluss des Jahres sind die Tage der Begegnung, die in dieser Woche im Bundestag stattfinden. Über 180 junge Menschen aus der ganzen Republik kommen unter der Überschrift „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ zusammen und haben Begegnung miteinander und mit Abgeordneten. Frank Heinrich ist hier teils in Verantwortung und durfte auch Teile des Programms übernehmen. Jedes Mal sind die Tage eine absolut gesegnete Zeit – und inzwischen gibt es mehrere Abgeordnete, die sich dank der Tage der Begegnung sich in die politische Verantwortung haben rufen lassen.

 
Drei Personen sitzen an einem Tisch in einem Konferenzraum. Zwei Männer und eine Frau diskutieren, während eine Gruppe von Zuhörern im Hintergrund sitzt. Die Frau trägt ein lila Outfit, der Mann in der Mitte hat eine Brille und einen Anzug, der dritte Mann trägt einen grauen Anzug. (Text KI generiert)

© Silas Blumenstock

 
 
 
 
 
Allianzgebetswoche 2025
 
Die beste Art und Weise, das neue Jahr zu beginnen, ist Gebet und Gemeinschaft mit Gott und mit Glaubensgeschwistern aus den verschiedenen Teilen des Leibes Christi. Die Allianzgebetswoche vom 12. bis 19. Januar 2025 bietet dafür einen schönen Rahmen. Das Thema dieses Jahr ist „Hope - Miteinander Hoffnung leben“. Frank Heinrich wird dieses Mal unter anderem in Frankenberg, Herborn, im Vogtland, Landau und Weimar dabei sein. Wir ermutigen Sie und euch, sich vor Ort in das Gebetsgeschehen einzuklinken.

 
 
 
 
 
 
Umgang mit bettelnden Menschen
 
Ein weiteres Gremium, in dem sich Frank Heinrich engagiert, ist der Deutsche Knigge-Rat. Gemeinsam werden dort Empfehlungen ganz im Sinne Knigges für bleibende Werte in Verbindung mit zeitgemäßen Umgangsformen erarbeitet. Passend zur Vorweihnachtszeit wurde nun eine Empfehlung für den Umgang mit bettelnden Menschen herausgegeben. Das Pro-Medienmagazin hat die Inhalte der Handreichung in einem aufschlussreichen Artikel: „Bettelnde Menschen: Wie begegnet man ihnen richtig?“ aufgearbeitet.

 
 
 
 
HERZLICHE EINLADUNG
Frühjahrsempfang und Abschied Frank Heinrich
 
Für Mittwoch, den 26. März 2025, ist wieder unser Frühjahrsempfang in der Berliner St.-Matthäus-Kirche geplant, den wir in guter Tradition zusammen mit Tearfund Deutschland e.V. vorbereiten. Es wird auch Frank Heinrichs offizieller Abschied vom Berliner Büro sein, da er Ende März 2025 hier ausscheidet. Herzliche Einladung an alle, die dabei sein möchten, sich den Termin schon einmal zu reservieren. Details folgen, mit der Bitte um vorherige Anmeldung zu Planungszwecken.

 
 

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
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