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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Siehe, ich schaffte Neues" (Jes 43,19)
 
Liebe Freunde,

unseren Newsletter vom Anfang der Woche hatte ich bewusst kurz gehalten und mich auf die Veränderungen in der Evangelischen Allianz beschränkt. Im Laufe des kommenden Jahres werde ich ausscheiden und freue mich sehr, dass der neu gewählte Vorstand Frank Heinrich auch politische Repräsentanz übernehmen wird. Hier kommen nun einige Informationen zu unserer Arbeit. Besonders dankbar bin ich für die personelle Verstärkung: Dorothea Kirschner wird als Nachfolgerin von Kersten Rieder unsere Büroleiterin. Unten stellt sie sich vor.

Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Neues aus dem Hauptstadtbüro
Neue Büroleitung Dorothea Kirschner
 
Nach meiner Ausbildung zur Europasekretärin war ich für einige Jahre in verschiedenen christlichen Organisationen tätig, bevor es mich zum Studium der Nahoststudien ins schöne Halle an der Saale verschlagen hat. 

Ich freue mich sehr, im Rahmen meiner neuen Arbeitsstelle beide Fäden aufgreifen zu können: Zur einen Hälfte darf ich die Büroleitung des Berlin-Büro der Deutschen Evangelischen Allianz übernehmen, zur anderen Hälfte der Initiative 27. Januar, eines überkonfessionellen Verbundes, der das Gedenken an den Holocaust lebendig halten will, Antisemitismus entgegentritt und die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland stärkt. Beides geschieht im selben Büro, mitten in Berlin.

Wie schön, auf diese Weise weitere Facetten von Gottes Reich zu entdecken! Ich blicke mit Spannung und Vorfreude auf die vor mir liegende Zeit und danke schon jetzt für eure Unterstützung, eure Gebete und euer Interesse an der Arbeit hier. 
 
 

 
 
 
 
Praktikant Tobias Hofsommer
 
Hi! Ich bin Tobi, 21. Normalerweise studiere ich Theologie in Wiedenest. Die letzten zwei Wochen durfte ich Praktikant bei der Evangelischen Allianz in Berlin sein.

Eine sehr gute Zeit! Wie ihr, bin ich auch politikinteressiert und möchte diese Welt gerne weiter kennen lernen (um später vielleicht auch selber Einfluss zu nehmen?). Dafür war die Zeit bei Uwe super. Vorort eine geistliche Perspektive auf Politik zu bekommen, ist etwas ganz Anderes als über die Medien.

Vielen Dank Uwe, dass du mich in deine Tätigkeiten mit hinein genommen hast!

Ganz praktisch durfte ich unter anderem bei der Erstellung dieses Newsletters unterstützen. Viel Spaß beim weiteren lesen!
 
 

 
 
 
 
Save the date - Adventsempfang
 
In diesem Jahr werden wir wieder einen Adventsempfang veranstalten: Am 30. November um 19:00 Uhr im Haus der EKD hier in Berlin. Bundestagsvizepräsident a.D. Wolfgang Thierse; Bäcker und Buchautor Karl-Dietmar Plentz werden Andachten halten. Frank Heinrich wird in neuer Rolle als Vorstand dabei sein. Herzliche Einladung! Bitte anmelden, damit wir die Teilnehmerzahl kalkulieren können.
 
 

Klicke, um weiter Bilder von dem Abend auf meinem Instagram zu sehen

 
 
 
 
Andacht im Deutschen Bundestag
 
Es war mir eine Ehre. Am 9. September durfte ich im Andachtsraum der des Deutschen Bundestages die Morgenandacht halten. In ökumenischer Verbundenheit auf Einladung der katholischen und evangelischen Prälaten.
Ein besonderes Datum. Nach der Andacht begann die Plenarsitzung, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas eröffnete mit einem Gedenken an die verstorbene Queen Elisabeth II.

 
 

 
 
 
 
Ein rosa Strohhalm – und die andere Seite der Wirklichkeit
 
10.09.2022
Was der Bibelvers „Tu deinen Mund auf für die Stummen“ für christliche Lobbyarbeit in Berlin bedeutet: Ein Beitrag von Uwe Heimowski

Die erste Sitzungswoche nach der parlamentarischen Sommerpause. Viele Termine, viele Begegnungen. Mit einer Gruppe von engagierten jungen Frauen treffe ich mich im Berliner Büro der Evangelischen Allianz in Deutschland. Eine von ihnen sitzt im Rollstuhl. Sie ist im Außenministerium für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zuständig. Ich biete Kaffee an. Doch als ich die Tassen reiche, merke ich, dass die Frau im Rollstuhl sie mit ihren Händen nicht halten kann. Ich stelle sie auf den Tisch. Was tun? Die junge Frau zückt einen Trinkhalm, den sie in die Tasse steckt. Sie hat mir eine Brücke gebaut.

Nach dem Gespräch räume ich die Tassen in die Spülmaschine. Der rosa Trinkhalm wandert in den Abfall. Doch ich besinne mich, nehme ihn heraus, spüle ihn und lege ihn auf meinen Schreibtisch. Er wird mich erinnern: An einen kleinen Moment, wenige Sekunden, die darüber entschieden haben, einen Menschen einzuladen oder auszugrenzen.

Die andere Seite der Wirklichkeit nehme ich selten wahr. Wie soll ich auch daran denken, dass eine körperliche Einschränkung den Gebrauch einer Kaffeetasse unmöglich macht? Ich selbst kann ja beide Hände uneingeschränkt gebrauchen – und fast alle meine anderen Gäste auch. Oder: Wie soll ich als Mann alltägliche Anzüglichkeiten gegen Frauen bemerken? Wie als Weißer wahrnehmen, welchen Kränkungen Schwarze ausgesetzt sind?

Ich muss an Sprüche 31,8 denken: „Tu deinen Mund auf für die Stummen.“ So verstehe ich christliche Lobbyarbeit: Eine Stimme zu sein für Verfolgte, Unterdrückte, Vergessene, für Menschen mit Behinderungen. Aber dafür muss ich ihre Perspektive erst einmal wahrnehmen.

Manchmal braucht es einen Strohhalm, um die andere Seite zu sehen.

(Der Autor, Uwe Heimowski (Berlin), ist Politikbeauftragter der Evangelischen Allianz in Deutschland.)


 
 

Uwe Heimowski

 
 
 
 
In Verantwortung: Der persönliche Talk aus Berlin – Staffel 2
 

In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause habe ich acht Interviews mit Politikern führen können. Diese zweite Staffel von „In Verantwortung“ wird Ende des Jahres bei BibelTV gesendet. Auf meinem YouTube-Kanal könnt ihr sie vorab ansehen. Mit dabei ist Lisa Walter, die auch unseren Arbeitskreis Politik leitet.

 
 

 
 
 
 
Lebensrecht: Arbeitsmaterialien
Eine Orientierungshilfe zu lebensethischen Fragen
 
Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen pränataler Diagnostik? Wie kann es gelingen, Menschen am Lebensende zu begleiten? In welchem Verhältnis stehen die Würde jedes Menschen, seine Selbstbestimmung und der gesetzlich verankerte Lebensschutz am Anfang und auch am Ende des Lebens zueinander? Die „Initiative Lebensfragen“ stellt sich mit ihrem Kursangebot diesen und weiteren ethischen Fragen. In neun Einheiten nimmt sie Themen wie Pränataldiagnostik, Fehlgeburten und Sterbehilfe seelsorgerlich in den Blick. Die einzelnen Module bestehen aus Basisinformationen, einem Didaktikvorschlag und Arbeitsmaterialien für jede Einheit. Das Material kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden: in Hauskreisen, in Abendkursen oder auch in einzelnen Gottesdiensten. Es ist kostenlos (gerne gegen eine Spende) auf der folgenden Website abrufbar: www.initiative-lebensfragen.de
 
 

SCM

 
 
 
 
 
Der Brunnen

Der Erfrischung schenkt
und die Rosen tränkt,

Hitze widersteht,
Dürstende belebt.

Der, weil er tief greift,
weit hinabreicht.

Ein fließend Gebet





Ich habe über die letzten Jahre viele Gedichte geschrieben. Sie entstammen persönlichen Momenten, Beobachtungen und Gedanken über Gott und dem normalen Leben.
Ich habe mich dazu entschieden sie als kleines Büchlein zu veröffentlichen. "Diesseits von Eden" heißt das Buch. Du kannst es ab jetzt kaufen Vielen Dank!
 
 

adeo Verlag

 
 
 
 
Israelreise
 
Zweimal hat Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber im nächsten Jahr geht es nach Israel. 10 Tage, gemeisam mit Siegfried Winkler und Andreas Martz: https://www.erf.de/entdecken/erf-reisen/israel-palaestina-10-tage/48-28168?range=detailDatase
 
 

Anklicken für Infos zur Reise

 
 
 
 
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Meine Aufgabe hier in Berlin ist abwechslungsreich und es gibt regelmäßig spannende Geschichten zu erzählen. Als Follower auf Instagram und Facebook gibt es tagesaktuelle Informationen.


Diese Woche ganz frisch beim ERF erschienen: ein Vortrag den ich Anfang des Jahres in Lüdenscheid gehalten habe. Er heißt "Wenn der Glaube gefährlich wird".
 
 

ERF

 
 
 
 
 
 
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