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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
Weihnachten: Wenn der Himmel die Erde berührt
 
Liebe Freunde,

vor wenigen Wochen ist der argentinische Fußballstar Diego Maradona gestorben. Der Spiegel schrieb: „Diego Maradona ist jetzt im Himmel. Wie traurig. Aber es ist der Platz, der ihm gebührt.“ Das Zitat hat mich fasziniert. Der Autor spricht über den Himmel. Was könnte gerade jetzt, wo das Leben bedroht ist, wichtiger sein als die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod? 

Ist Maradona im Himmel? Das weiß Gott allein. Zum Glück hat er uns eine Brücke gebaut: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.“ (Johannes 3,16f). An Weihnachten berührt der Himmel die Erde. Gerade jetzt ist das die beste Botschaft der Welt.

Eine gesegnete Weihnachtszeit wünscht, zusammen mit Kersten Rieder,
Euer Uwe Heimowski
Zwei handschriftliche Unterschriften auf weißem Hintergrund, die sich in Stil und Form unterscheiden. (Text KI generiert)
 
 
 
Ein Mann sitzt in einem rot-weiß karierten Sessel vor einem Kamin. Er liest ein Buch, während ein Weihnachtsbaum und festliche Dekorationen im Hintergrund zu sehen sind. Der Raum ist gemütlich und weihnachtlich geschmückt. (Text KI generiert)
 
 
 
Gebetsanliegen
 
Der Newsletter war schon fertig und fast auf dem Weg. Nun haben wir noch ein dringendes Gebetsanliegen: Uwe Heimowski hatte am 12.12. zuhause in Gera einen Herzinfarkt.

Er schreibt aus der Klinik: Es geht mir schon viel besser. Die Arterien waren wohl schon über lange Zeit verengt. Mir wurden mit dem Herzkatheter vier Stents eingesetzt. Der Arzt hat mir viel Hoffnung gemacht, dass es in ein paar Wochen ein ganz neues Lebensgefühl sein wird. In etwa sechs Wochen folgt eine etwas kleinere Behandlung. Danke für eure Gebete und alle sonstige Unterstützung in dieser Zeit.

Am 16.12. wurde er aus der Klinik entlassen und erholt sich nun zuhause. Mitte Februar wird es nochmal eine Nachbehandlung geben und anschließend eine Reha. 

 
 
 
 
 
 
Danke!
 
Zum Ende des Jahres möchte ich mich auch noch einmal sehr herzlich für eure Unterstützung bedanken. Wir haben in diesem Jahr so viele ermutigende Briefe und Emails bekommen wie nie. Danke für die Wertschätzung unserer Arbeit – das tut in diesen wilden Zeiten besonders gut. Danke für die Gebetsunterstützung. Danke auch für die Spenden, nur dadurch können wir unsere Arbeit tun.
 
 

 
 
 
 
 
Jahrbuch 2020: Religionsfreiheit und Christenverfolgung
Eine Person liegt in einem Kofferraum eines blauen Autos, umgeben von Kartons und Paketen. Der Kofferraum ist voll mit Pappkartons und gestapelten Umschlägen. (Text KI generiert)
 
Auf einem Tisch liegen ein offenes Buch und ein Jahrbuch mit dem Titel "Jahrbuch und Verzeichnis von Christen 2020". Im Hintergrund ist ein Laptop mit einer Videoanrufansicht zu sehen, auf dem eine Person spricht. (Text KI generiert)
Ein lächelnder Mann steht neben einem Wagen voller Kartons in einer Parkgarage. Er zeigt mit beiden Daumen nach oben und wirkt zufrieden. Im Hintergrund ist ein Stoppschild sichtbar. (Text KI generiert)
 
 
Während ich diesen Brief schreibe, verpackt Kersten Rieder im Nebenraum den Doppelband der beiden Jahrbücher 2020: „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“. Wie in den vergangenen Jahren bekommt jeder Abgeordnete im Deutschen Bundestag ein Exemplar. Am 9. Dezember haben wir es in einer digitalen Pressekonferenz vorgestellt. In diesem Jahr sind wir etwas später dran. Corona bedingt, aber auch weil Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, der federführende Herausgeber der Jahrbücher, vor kurzem zum neuen Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz gewählt wurde. Wir gratulieren herzlich. Gerade auch für die verfolgten Christen und den Einsatz für Religionsfreiheit ist das eine hervorragende Wahl. 
Die beiden Bücher kann man im Buchladen bestellen und sie stehen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Leider bestätigen die Texte den Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit, den der Beauftragte Markus Grübel MdB im Oktober vorgestellt hat: In vielen Ländern ist die Einschränkung von Religionsfreiheit massiv gewachsen. Christen sind weiterhin die am stärksten betroffene Gruppe. Nachrichten aus Indien zum Beispiel berichten davon, dass die Verfolgung von Christen während der Coronazeit um 40 Prozent gestiegen ist. Beten wir für die Verfolgten.
 
 
 
 
 
Corona
 
Womit wir beim Stichwort Corona wären.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu Beginn des ersten Lockdowns einen bemerkenswerten Satz gesagt: „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen.“ Seitdem ist ein Dreivierteljahr vergangen. Das Virus hält uns nach wie vor in Atem. Aber nicht das Virus alleine. Auch die wirtschaftlichen und seelischen Folgen. Und: Mir liegt die Verhärtung der Fronten zwischen Kritikern und Befürwortern der Maßnahmen schwer im Magen. Kritik daran darf und muss sein.
Aber wenn von Ermächtigungsgesetz gesprochen und behauptet wird, wir würden in einer Diktatur leben, ist dies schlicht eine Verdrehung der geschichtlichen Fakten. Meines Erachtens ist eine Grenze überschritten, wenn die Kanzlerin, die Bundesregierung und das Parlament mit Adolf Hitler und den Nazis in eins gesetzt werden. Darum haben wir uns als Evangelische Allianz auch deutlich mit Stellungnahmen zu Wort gemeldet:


Bitte, liebe Geschwister, lasst uns demokratisch um die besten Wege ringen. Lasst uns engagiert diskutieren, aber lasst uns nicht bitter werden in dieser Zeit. Christus allein ist Herr. Inhaltliche Klarheit ist notwendig, ebenso wie Verzeihen, Wertschätzung – und Gebet.
In dieser Grundhaltung gilt es dann auch einzelne Maßnahmen zu hinterfragen. Das haben Christen getan, und so konnte in Gespräch mit dem Innenministerium erreicht werden, dass während des zweiten Lockdown Präsenz-Gottesdienste (mit Hygienekonzepten) gefeiert werden konnten. Hoffnung ist systemrelevant. Rücksicht aus Nächstenliebe aber auch. In Bezug auf die Weihnachtsgottesdienste empfehlen wir die Stellungnahme der Vereinigung der Evangelischen Freikirchen (VEF).
 
 
 

 
 
 
 
 
Adventsempfang: Digitales Stollenessen
Ein Tisch mit einem roten Teller, auf dem ein Stück Kuchen liegt. Im Hintergrund ist ein Bildschirm zu sehen, der eine Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern zeigt. Eine Kerze brennt auf dem Tisch. (Text KI generiert)
 
Ein Mann in einem Anzug steht an einem Tisch und schaut auf ein Buch. Im Hintergrund ist ein Laptop und einige Bilder an der Wand zu sehen. Der Mann trägt eine Brille und hat eine nachdenkliche Haltung. (Text KI generiert)
 
Von Hoffnung geprägt war auch unser Adventsempfang am 25. November. Bereits zum dritten Mal, damit gilt es nun als Tradition. Lisa Walter, Vorsitzende des Arbeitskreises Politik, hatte die Idee, zum „digitalen Stollenessen“ einzuladen. In einer Andacht sprach ich über die Botschaft der Engel in der Weihnachtsgeschichte: „Fürchtet euch nicht, euch ist heute der Retter geboren“. Über vierzig Abgeordnete, Vertreter der Kirchen und Freunde der Allianz waren dabei, einige beteiligten sich mir Grußworten. Wirklich ein geistlicher Höhepunkt in dieser Zeit.
 
 
 
 
 
Veranstaltungen vor Ort
Ein Mann steht neben einem Flipchart, auf dem handschriftliche Notizen stehen. Er trägt eine graue Jacke und Jeans. Im Hintergrund sind Lichter und eine leere Stuhlreihe zu sehen. Die Szene scheint in einem Veranstaltungsraum zu sein. (Text KI generiert)
 
Eine Gruppe von Menschen sitzt in einem großen Raum auf Stühlen, mit Abstand zueinander. Einige Personen tragen Masken. Im Hintergrund sind Fenster und Pflanzen sichtbar. Der Raum hat einen hellen Holzfußboden und eine ruhige Atmosphäre. (Text KI generiert)
Drei Männer sitzen in einem modernen Raum. Im Hintergrund ist ein Bildschirm mit einem Feuer zu sehen. Auf einem Tisch stehen Kerzen und ein Laptop. Der Raum hat einen gemütlichen, festlichen Eindruck. (Text KI generiert)
 
 
In den vergangenen Wochen sind die meisten Dienste ausgefallen oder wurden ins Digitale verlegt. Aber zum Glück waren auch einige Präsenz-Veranstaltungen möglich. In Bad Blankenburg durfte ich bei der Jahrestagung von Kaleb e.V. zu „Lebensrecht in Deutschland“ sprechen. Bei Campus Connect in Würzburg lautete das Thema „Du und Politik“. Den Vortrag „Gesellschaftliche Herausforderungen für Christen“ in der Evangelischen Gemeinschaft in München haben wir aufgezeichnet.  
 
 
 
 
 
Gerechtigkeit und nachhaltig Leben
Ein Mann mit Brille sitzt an einem Schreibtisch und hält ein Buch mit dem Titel "JUST PEOPLE KURS" in der Hand. Der Schreibtisch ist mit verschiedenen Unterlagen und Büchern bedeckt. Im Hintergrund ist ein Computer sichtbar. (Text KI generiert)
 
 
Voller Hoffnung für diese Welt ist der neue „Just People Kurs“, den Micha-Deutschland herausgegeben hat. Grafisch und methodisch hervorragend aufbereitetes Schulungsmaterial zum Thema Gerechtigkeit. Auch das neue Magazin „Anders Leben“ des Bundesverlags kann ich nur empfehlen. Gerade angesichts der gegenwärtigen Krise werden hier wie dort wichtige Fragen nach unserem Lebensstil gestellt.
 
 
 
 
Allianzgebetswoche 2021
 
Die Allianzgebetswoche steht vor der Tür.
Die einzelnen Impulse drehen sich um das Thema "Lebenselixier Bibel": wie wir das Wort Gottes aufnehmen und seine Außen-Wirkung erleben. Am 10. Januar 2021 geht es los. 

Auf dem Youtube Kanal der Evangelische Allianz in Deutschland gibt es zudem mehrere Andachten zum hören und anschauen (unter anderem einen Beitrag von Uwe Heimowski.) 


 
 

 
 
 
 
PS: Adventskalender
 
Auch in diesem Jahr gibt es den EAD Adventskalender

Hinter jedem Türchen steckt eine kleine Überraschung, gefüllt von Segen und Dankbarkeit. Lasst euch hineinnehmen in die ermutigenden Zeugnisse der Autoren quer durch die Evangelische Allianz, die uns daran teilhaben lassen, was sie Segensreiches erlebt haben.
 
 

https://advent.ead.de

 
 
 
 
PPS: Zum weiterlesen und schauen...
 
Interview von David Müller mit Uwe Heimowski: "Ist die Demokratie in Gefahr?"

 
 
 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
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Bank: Volksbank Mittelhessen
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