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politik.ead.de
 
 
Newsletter des Politikbeauftragten
 
28. August 2026
 
 
 
 
 
 
 
 
„Selig sind, die Frieden stiften.“
(Matthäus 5:9)
 
Liebe Freunde,
 
während ich diese Zeilen schreibe, fliegen russische Granaten auf Kiew, Panzer dringen in die Ukraine ein. Es ist Krieg. Menschen sterben. Niemand weiß, ob sich ein Flächenbrand daraus entwickelt… Diese Zeit braucht nichts mehr als Friedensstifter. In der Ukraine. Und auch in unserem Land. Friedensstifter, die dazu beitragen, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden.
 
Jesus Christus ist der Friedefürst. Darum beten wir zu ihm und bitten ihn, in diese Welt einzugreifen. Herr, erbarme dich. Und mache uns zu Werkzeugen deines Friedens. Dass wir Menschen segnen und Gräben überwinden. Wenn unsere Zeit etwas braucht, dann Gottes lebendige, einladende Hoffnung.
 
Liebe Freunde, bleiben wir im Gebet verbunden. Als Friedensstifter.
 
Mit herzlichen Grüßen
 
Uwe Heimowski
 
 

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
Persönliches
 
Ein persönliches Wort: Vor genau einem Jahr war ich nach meinem Herzinfarkt in der Rehaklinik. Heute geht es mir deutlich besser. Nur dass ich manches etwas langsamer angehen muss. Danke für alle Segensgrüße und Gebete. Das hat einfach gutgetan.
 
 

© Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
Podcast: Wegfinder
Ein lächelnder Mann mit Brille sitzt an einem Schreibtisch. Er hält Unterlagen in der Hand und schaut auf einen Laptop, auf dem ein Bild einer anderen Person zu sehen ist. Neben dem Laptop steht ein Mikrofon. Im Hintergrund sind Fotos an der Wand. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Ein Mikrofon steht im Vordergrund, daneben ein quadratisches Podcast-Cover mit dem Titel "Wegfinder". Der Titel und die Episode (5) "Krieg und Frieden" sind sichtbar. Der Hintergrund ist hell und modern gestaltet, mit Symbolen, die eine komplexe Welt darstellen. (Text KI generiert)

© ERF

 
Vor einigen Wochen haben Jörg Dechert, Leiter des ERF und Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der EAD, und ich den Podcast „Wegfinder - Jesus folgen in einer komplexen Welt“ gestartet.
 
Worum geht es?
Veränderung … Unsicherheit … Komplexität … Mehrdeutigkeit… die Welt ist voller Spannungsfelder. Mittendrin suchen Jörg Dechert und Uwe Heimowski nach einem Weg, leidenschaftlich zu glauben, differenziert zu denken und hoffnungsvoll zu leben. Dieser Podcast ist ein Teil ihrer Suche.
 
Die aktuelle Folge #5 heißt „Krieg und Frieden“. Wir haben sie am Mittwoch vor dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine aufgenommen... Ihr findet ihn überall wo es Podcasts gibt.
 
 
 
 
 
Aktuelles aus der Politik
Zwei Männer stehen auf einem Balkon vor einem modernen Gebäude. Der Mann links trägt ein graues Jackett und eine hellblaue Hemd, der Mann rechts ist in einem dunklen Anzug gekleidet. Beide lächeln und halten ihre Hände vor sich. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Eine Bildschirmansicht einer Videokonferenz mit vielen Teilnehmern. Die Teilnehmer sind in kleinen Fenstern angeordnet, einige lächeln, andere schauen in die Kamera. Es gibt eine Mischung aus älteren und jüngeren Personen. Einige Fenster zeigen persönliche Hintergründe. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gebet haben wir die Kampagne „100 Tage Gebet für die Regierung“ gestartet. Wir wollen die neue Regierung angesichts der vielen Herausforderungen besonders „ins Gebet nehmen“. Auftakt war am 3. Januar, ein gemeinsamer digitaler Abschluss ist am 13. April um 19 Uhr. Herzlich willkommen. In der Zwischenzeit ermutigen wir Gemeinden und Ortsallianzen, für die Regierung und die dringenden Anliegen, insbesondere in der Ukraine, zu beten.
 
Im politischen Berlin stehen Antrittsbesuche bei den neuen kirchenpolitischen Sprechern der Fraktionen auf dem Programm. Dankbar sind wir, dass das Amt des Beauftragten für internationale Religions- und Weltanschauungsfreiheit weitergeführt wird. Anfang März bin ich mit Frank Schwabe (SPD), dem neuen Beauftragten verabredet.
Ein besonderes Amt in Berlin ist ebenfalls neu besetzt worden. Herzlichen Glückwunsch dem alten und neuen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, dessen erste Rede nach der Wiederwahl ein flammendes Plädoyer für die Demokratie war. Es lohnt sich, das noch einmal anzuhören.
 
Als Evangelische Allianz haben wir uns in den vergangenen Wochen bei einigen politischen Themen zu Wort gemeldet: Wir haben eine Erklärung zu Corona herausgegeben, in der wir zum freiwilligen Impfen ermutigen, und zugleich auffordern, uns Christen nicht durch die Impffrage trennen zu lassen.
Eine Stellungnahme zur Streichung von §219a (Werbeverbot für Abtreibungen) haben wir veröffentlicht und auch dem Justizministerium geschickt.
 
 
 
 
 
Einsatz für verfolgte Christen
Zwei Männer sitzen in einem modernen Raum mit Backsteinwänden. Sie sind auf bequemen Sesseln platziert, zwischen ihnen steht ein kleiner Tisch mit einer Pflanze. Der Boden ist aus Holz und ein Teppich liegt darunter. Im Hintergrund sind Stühle und Tische sichtbar. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
 
Weiter wichtig bleibt der Einsatz für Religionsfreiheit und verfolgte Christen. Der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“ habe ich dazu ein großes Interview gegeben. Ein ausführliches Gespräch zum Weltverfolgungsindex 2022, konnte ich mit Markus Rode, dem Leiter von Open Doors, führen.
 
 
 
 
 
Gedenkveranstaltung Initiative 27. Januar
Eine Gruppe von sieben Personen steht in einem Raum, alle tragen Masken und halten Schilder mit Aufschriften. Einige Personen halten Blumen. Der Raum hat eine elegante Einrichtung mit Stühlen und einer dekorativen Wand im Hintergrund. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Drei Männer in Anzügen und Mund-Nasen-Schutz stehen vor einem Banner der Initiative 27. Januar. Der Banner thematisiert das Gedenken an den Holocaust und den Kampf gegen Antisemitismus. Die Männer posieren in einem Veranstaltungsraum mit Mikrofonen und einem Podium im Hintergrund. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Dem Thema Antisemitismus war die Gedenkveranstaltung der Initiative 27. Januar gewidmet. Gemeinsam mit Konstantin von Abendroth (VEF) und Matthias Böhning (I27J) durfte ich daran mitwirken. Es bleibt wichtig. Die Evangelische Allianz steht an der Seite der jüdischen Geschwister und Israels.
 
 
 
 
 
Allianzgebetswoche
Ein Mann steht an einem Altar in einer Kirche, umgeben von Blumen und Kerzen. Im Hintergrund ist eine Präsentation zu sehen. Der Altar ist aus Holz und hat eine goldene Farbe. Rechts steht ein Weihnachtsbaum. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Ein Plakat mit der Aufschrift "Wünsche werden Gebete" und einem Bild einer betenden Person. Daneben hängt ein buntes Papier mit handschriftlichen Wünschen und bunten Fingerabdrücken. Im Hintergrund ist ein grüner Rasen zu sehen. (Text KI generiert)

© Uwe Heimowski

 
Der Januar war geprägt durch die Allianzgebetswoche. In diesem Jahr meistens hybrid veranstaltet, aber manches war doch vor Ort möglich. Viele Gottesdienste und Predigten kann man auf YouTube ansehen, so wie diesen in Nürnberg.
 
 
 
 
Ausblick: Kongress Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung - Auch Christen sind gefragt
 
Menschenhandel und Sklaverei sind grausame Realität für Millionen Menschen weltweit, denn das Geschäft mit der „Ware Mensch“ boomt. Viele Betroffene werden sexuell ausgebeutet und über Landesgrenzen hinweg verschleppt, auch in Deutschland, dem „Bordell Europas“, wie Medien es betitelten. Was können wir als Christen gegen dieses Unrecht tun?

Der Kongress, den wir als Evangelische Allianz mit-veranstalten, informiert über Strukturen und Strategien des Menschenhandels in Deutschland und weltweit. Er erklärt die deutsche Gesetzeslage und zeigt die politische Dimension auf.
Der Kongress gibt Betroffenen eine Stimme und macht Lösungsansätze verschiedener Hilfsorganisationen bekannt. Christen und Gemeinden werden zum Handeln ermutigt und wir stehen gemeinsam im Gebet für Betroffene und Helfende ein.

Wer teilnehmen möchte kann sich HIER für den Kongress anmelden.
 
 

 
 
 
 
Bericht aus dem Schülerpraktikum
 
Anfang des Jahres hat Marie Ohazuruike unsere Arbeit als Schülerpraktikantin begleitet. Sie berichtet:

Hallo ich bin Marie Ohazuruike. Ich bin 15 Jahre alt, gehe in die 10. Klasse. Wenn ich nicht gerade zur Schule gehe oder arbeite dann liebe ich es kreativ zu sein oder viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen.
Zurzeit mache ich mein Schülerpraktikum. Im letzten Jahr war ich auf Grund von meinem politischen Interesse zum Thema Rassismus schon einmal bei Uwe zu Besuch.
Und hab mich dann entschieden mein Schülerpraktikum hier in der Evangelischen Allianz zu machen, da ich mich auch sehr für andere politischen Themen interessiere, vor allem auch das Thema Gleichberechtigung. Außerdem bin ich seit ich klein bin Christin.

Bisher habe ich in den letzten 2 Wochen schon sehr viele spannende Erfahrungen gemacht. So durfte ich zum Beispiel schon mit in den Bundestag. Dort haben wir den Ausschussvorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung getroffen und uns mit ihm unterhalten. Der “Ausflug” in den Bundestag fand ich bisher auch am besten - es war super spannend und alle waren super nett.


 
 

© Kersten Rieder

 
 
 
 
Finanzen und Spendenprojekt: In Verantwortung
 
Herzlich danken möchte ich auch für die finanzielle Unterstützung im Jahr 2021. Unsere Buchhaltung stellt fest: Es hat gereicht. Geholfen hat natürlich, dass Kersten Rieder und ich, wie einige Mitarbeiter in Bad Blankenburg, in Kurzarbeit waren. Danke an alle, die unsere Arbeit auch 2022 mit ihren Spenden weiterhin tragen.
 
Heute möchte ich auch ein konkretes Spendenprojekt vorstellen: das Talkformat „In Verantwortung“ lief im Januar und Februar bei Bibel TV. Sieben Politikerinnen und Politiker geben Einblick in ihre Werte und ihren Glauben.
 
Gerne würden wir diese Reihe fortführen. Ein Sponsor hat sich bereit erklärt, jeden Euro zu verdoppeln, um damit die Kosten für die erste Staffel zu decken. Auch eine zweite Runde ist durch eine Stiftung zur Hälfte finanziert. Spenden bitte mit dem Vermerk „In Verantwortung“. Auch dafür: Vielen Dank.
 
 

Uwe Heimowski

 
 
 
 
 
 
Wenn Sie die Arbeit der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) unterstützen möchten,
freuen wir uns über eine Spende und sagen: Dankeschön.

Sonderkonto für die Arbeit in Berlin:
Bank: Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE75 5139 0000 0019 8069 01
BIC: VBMHDE5F

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