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Was trägt?
"Zweckoptimismus hilft niemandem. Wir brauchen keine rosarote Brille, die Probleme ausblendet, sondern etwas, das auch dann trägt, wenn die Umstände schwierig bleiben. Genau darin liegt die Kraft der biblischen Hoffnung. Sie gründet in Gottes Treue. Sie gibt Orientierung, Mut und Ausdauer, weil wir wissen: Gott hat die Welt nicht aus der Hand gegeben. Seine Verheißungen gelten auch in unsicheren Zeiten, und deshalb können wir der Zukunft mit Vertrauen begegnen."
Es grüßt Sie herzlich
Dr. Johann Matthies
Politischer Beauftragter am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung
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Gespräche mit Abgeordneten
Neben anderen Formaten der Begegnung und des Austauschs hatte ich in der vergangenen Woche die Möglichkeit, zwei Abgeordnete zu persönlichen Gesprächen zu treffen.
Johannes Volkmann (CDU/CSU), selbst bekennender Christ, sprach eine wichtige Unterscheidung an: Viele Christen setzen großes Vertrauen in Politiker, die ihren Glauben teilen. Doch dieses Vertrauen gehört Christus und nicht Menschen, die ebenso scheitern und Fehler machen können. Wir beten für diejenigen, die Verantwortung tragen, weil sie wichtige Entscheidungen treffen und zugleich wissen, dass die letzten Dinge in Gottes Hand liegen.
Christian Haase, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion, ermutigte mich und meine Büroleiterin Lea Artemov darin, dass die Stimme der Kirchen bei Fragen der Familienpolitik, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Religionsfreiheit weiterhin gefragt ist. Christen sollten mit am Tisch sitzen und sich konstruktiv in die Debatten einbringen. Zugleich warb er für mehr gegenseitiges Verständnis. Politiker sollten nicht vorschnell in Schubladen gesteckt und dadurch entmenschlicht werden. Haase selbst engagiert sich mit großem Einsatz in unterschiedlichen Bereichen, von der Haushalts und Forstpolitik bis hin zum Stephanuskreis für verfolgte Christen weltweit.
Beide Begegnungen machen deutlich: Als Christen sind wir aufgerufen, für die Verantwortungsträger unseres Landes zu beten und uns zugleich konstruktiv und hoffnungsvoll in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.
© JM, mit Johannes Volkmann, MdB
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© JM, mit Christian Haase, MdB
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Debattierdinner zur Woche der Meinungsfreiheit
Junge Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen waren dazu eingeladen, ihre Ansichten zu der Frage, wie viel Religion es in unserer Gesellschaft braucht, kontrovers zu diskutieren. Gerade in Zeiten, in denen Debatten in der Öffentlichkeit sich immer weiter zuspitzen, wird es immer wichtiger, die eigene Blase zu verlassen und sich konstruktiv mit verschiedenen anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Dafür wollten wir im Berliner Büro immer wieder Plattformen bieten.
© LA, Meinungsbild der Teilnehmenden
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© Christopher Dehn, LA mit Teilnehmenden des Debattierdinners
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Austausch mit Ortsallianzen und AK Ethik der ACM
Diesen Monat diskutierten wir gemeinsam mit der Ortsallianz Bremen und Pastor Ben Sawadsky von der hoop Kirche Bremen die Spannung, in der wir als Christen, die sich politisch engagieren immmer wieder stehen: zwischen dem Vorwurf, zu politisch zu sein, und dem Vorwurf, zu schweigen, wo Haltung gefragt wäre. Eine einfache Auflösung gibt es nicht. Die Kirche ist keine politische Partei, aber sie ist auch nicht sprachlos. Ihr Auftrag zielt nicht auf Lautstärke oder Einfluss, sondern entspringt einer geistlichen Haltung: Menschen sehen, Verantwortung übernehmen, Frieden stiften und Hoffnung bewahren.
Genau dieser Begriff, Hoffnung, stand auch im Mittelpunkt eines Austauschs mit dem AK Ethik der ACM. In der gemeinsamen Online Sitzung sprachen wir über aktuelle Themen wie Suizidprävention und die bevorstehenden gesetzlichen Regelungen zum begleiteten Suizid. Darüber hinaus ging es um den EAD Grundwert Hoffnung.
Christliche Hoffnung ist für mich mehr als Optimismus. Sie gründet nicht in günstigen Umständen, sondern im Vertrauen darauf, dass Gott auch in schwierigen Zeiten handelt. Wir erleben Spannungen, Kriege und gesellschaftliche Polarisierung. Hoffnung entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Frieden stiften und dem Zynismus widerstehen. Sie zeigt sich auch dort, wo junge Menschen nach Sinn und Orientierung suchen. Das Reich Gottes beginnt nicht erst irgendwann in der Zukunft, sondern wird schon heute sichtbar, wo seine Wahrheit, Barmherzigkeit und Liebe gelebt werden.
© LA, JM im Austausch mit dem AK Ethik der ACM
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© LA, mit JM und Ben Sawadsky im Austausch mit der Ortsallianz Bremen
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Pressekonferenz "Fällt bald das Regime auf Kuba?"
Mit dem besonderem Gast José Daniel Ferrer, der selbst politischer Gefangener in Kuba war und über diese Zeit berichtete, fand im diese Woche eine Pressekonferenz der IGFM zusammen mit Prisoner Defenders in unserem Berliner Büro statt. Das kommunistische Castro-Regime geht seit Jahren mit Verfolgung und Gewalt gegen diejenigen vor, die ihre Kritik am System öffentlich machen. Aber auch über die eigenen Landesgrenzen hinaus hat die Lage in Kuba bedeutende Auswirkungen: mit falschen Versprechungen werden junge Männer von Russland in den Söldnerdienst gelockt und werden so unfreiwillig Teil der Bedrohungslage auf dem europäischen Kontinent.
© LA, mit José Daniel Ferrer
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© LA
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Austausch mit Amtsvorgängern
Ich bin immer wieder dankbar für die Wertschätzung und Ermutigung, die ich von meinen Amtsvorgängern Frank Heinrich und Uwe Heimowski erfahre. Noch mehr schätze ich die gute und vertrauensvolle Beziehung, die uns verbindet. Bei meinem letzten Aufenthalt in Berlin hatte ich die Gelegenheit, mich mit beiden zu treffen und über aktuelle Schwerpunkte unserer Arbeit im Berliner Büro auszutauschen.
Beeindruckend ist, mit welchem Engagement Frank Heinrich sich gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei einsetzt. Dieses Anliegen verdient unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Ebenso beeindruckt mich der Einsatz von Uwe Heimowski für mehr Gerechtigkeit sowie die Bekämpfung von Armut und Hoffnungslosigkeit, insbesondere in Ländern wie Burundi.
Solche Begegnungen erinnern mich daran, wie vielfältig christliches Engagement in Gesellschaft und Politik sein kann und muss und wie wichtig es ist, voneinander zu lernen, miteinander zu wachsen und sich gegenseitig zu ermutigen und zu stärken.
© JM, mit LA, Christian Grewing und Frank Heinrich
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© JM, mit Uwe Heimowski und LA
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Bleiben Sie in Kontakt!
Auf unseren Instagram und LinkedIn Seiten zeigt das Berliner Büro und der AK Politik noch mehr Eindrücke und Berichte aus unserer Arbeit in Berlin, für die im Newsletter nicht immer genug Platz ist. Folgen Sie uns doch gerne auf diesen Plattformen, um immer auf den Laufenden zu bleiben!
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Die gesellschaftliche Bedeutung aktiver Familienarbeit
Die aktuell politisch diskutierten Sparmaßnahmen gehen leider auch zu Lasten von Eltern und ihren Familien. Egal ob es um die Aufhebung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern oder mögliche Kürzungen des Elterngeldes geht, Familien haben einen ganz besonderen Wert und eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft - diese sollte auch entsprechend geschützt und gefördert werden.
Da sich auch unser Gespräch mit Christian Haase, MdB, um diess Thema drehte, habe ich in Anlehnung an diesen Austausch einige Gedanken notiert. Der Text ist hier nachzulesen.
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Gesichter der Welt von Uwe Heimowski
In einem gerade im Brunnen Verlag erschienenen Buch stellt Uwe Heimowski „ Gesichter der Welt“ vor. Darin berichtet er von bewegenden und mutmachenden Begegnungen zwischen Slums und Palästen, zwischen Armut und Hoffnung, Verzweiflung und neuer Perspektive. Besonders gefreut hat mich, dass eine der Geschichten ihren Ursprung in unseren gemeinsamen Begegnungen hat. Es ist ermutigend zu sehen, wie persönliche Erlebnisse und Erfahrungen Menschen weit über den ursprünglichen Moment hinaus inspirieren und zum Nachdenken anregen können.
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Parlamentarier und Kirchen Verbunden - PACC
10. Juni - Vorstellung der PACC-Initiative im EAD-Büro Berlin. Ein bewährtes Modell aus Dänemark als Impuls für Deutschland, wie Kirchen und Parlamentarier in ihren Wahlkreisen in den direkten Austausch über gesellschaftliche Verantwortung und Zusammenarbeit kommen können. Mehr Informationen und Anmeldung hier.
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Öffentlichkeitsarbeit mit Wirkung: Public Relations und Krisenkommunikation
04.-05. Juni - Zwei praxisnahe Seminartage im Allianzhaus Bad Blankenburg, die die Grundlagen für eine überzeugende Außenkommunikation für Gemeinden, Verbände und Vereine vermittelt. Mehr Informationen und Anmeldung hier.
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